• 23.11.2011, 09:16:31
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Mit dem Tablet-PC zum Patientenbett

Wien (OTS) - Die Vinzenz Gruppe erprobt zukunftsweisende
Techniken, um Schmerzen nach Operationen besser in den Griff zu
bekommen. Anästhesisten debattieren an den Kongresstagen der Vinzenz
Gruppe neueste Trends in ihrem Fach.

So gut und erfolgreich eine Operation auch verlaufen sein mag,
Schmerzen können nach einer OP aufgrund des Eingriffes in den Körper
bei jedem Patienten auftreten. Vor diesem postoperativen Schmerz
braucht sich der Patient aber nicht ängstigen: Es ist mittlerweile in
vielen Krankenhäusern Usus, dass der Anästhesist den Patienten nach
der Operation besucht, sein Schmerzempfinden erhebt und ihm eine
begleitende Schmerztherapie verschreibt.

In den Krankenhäusern der Vinzenz Gruppe spielt diese
'postoperative Schmerztherapie' eine tragende Rolle. Vorreiter ist
das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz, wo die
Anästhesisten das Schmerzempfinden der operierten Patienten mobil
mittels Tablet-PC dokumentieren. Die Daten werden zum Zentralcomputer
geschickt und damit sofort zur Patientenakte gespeichert. Weitere
Spitäler der Vinzenz Gruppe werden diesen Ansatz teilweise noch heuer
übernehmen; noch in den nächsten Tagen folgt das Krankenhaus der
Barmherzigen Schwestern in Wien.

Dieses Konzept ist auch eines der Top-Themen bei den diesjährigen
Anästhesie-Kongresstagen der Vinzenz Gruppe, zu denen über 200
Experten erwartet werden. Sie gehen am 25. und 26. November im
Orthopädischen Spital Speising in Wien über die Bühne.

Postoperative Schmerztherapie hilft auch, Gelder einzusparen

Dr. Johann Blasl, Leitender Anästhesist im Krankenhaus Barmherzige
Schwestern Wien und Präsident des Kongresses über die postoperative
Schmerztherapie: "Sie hilft uns auch, ökonomischer zu wirtschaften.
Denn durch die Dokumentation und Behandlung der Schmerzen können
viele Patienten - zum Beispiel nach einer Gelenksersatz-Operation -
schon viel früher mobilisiert werden, sprich: das Krankenhaus
verlassen. Aktuelle Studien zeigen, dass man dadurch dem
Gesundheitssystem bis zu 1500 EUR pro Patient ersparen kann".

Ein weiteres zentrales Thema am Anästhesie-Kongress ist die Ethik
in der Anästhesie. "Der Arzt ist nicht mehr 'Gott in weiß' - wir
müssen den Patienten als Menschen in den Mittelpunkt unserer Handlung
stellen", konstatiert Blasl ganz nach dem Selbstverständnis der
Vinzenz Gruppe - "Medizin mit Qualität und Seele".

Am Rande des Symposiums werden die Experten auch über die Hypnose
in der Anästhesie debattieren: "Sie kann ein Bestandteil der Narkose
sein", erläutert der Kongresspräsident: Die Narkose wird von
Patienten ja viel angenehmer empfunden, wenn dabei bestimmte positive
Vorstellungen suggeriert werden. So kann man etwa einen Patienten
während der Narkose 'auf Urlaub nach Südfrankreich an den Strand
schicken'. Er wird es sicher mit Genugtuung aufnehmen".

Rückfragehinweis:

Annemarie Kramser
   Vinzenz Gruppe Krankenhausbeteiligungs- und Management GmbH, Wien
   Leitung Kommunikation
   Gumpendorfer Straße 108, 1060 Wien
   Mobil : +43 /664 412 50 39
   E-Mail :[email protected]
   www.vinzenzgruppe.at

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