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OTS0025   23. Nov. 2011, 08:55

bOJA und das BMWFJ veranstalten internationale Fachtagung zum Thema "Beschäftigung und Offene Jugendarbeit" - ANHANG

Motto: "Bildung beschäftigt - beschäftigt Bildung?"


ANHANG zu OTS - Programm Fachtagung bOJA

bOJA, das Bundesweites Netzwerk für Offene
Jugendarbeit, veranstaltet gemeinsam mit dem Bundesministerium für
Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) von 27.-29. November 2011 in
Vorarlberg eine internationale Fachtagung zum Thema "Beschäftigung
und Offene Jugendarbeit". Unter dem Motto "Bildung beschäftigt -
beschäftigt Bildung?" werden die Rolle der Offenen Jugendarbeit in
der Bildungs- und Beschäftigungslandschaft auf nationaler und
internationaler Ebene ebenso diskutiert wie der Zusammenhang von
Bildung, Ausbildung und Beschäftigung.

Namhafte ExpertInnen aus dem In- und Ausland erörtern in der
Fachhochschule Vorarlberg in Dornbirn, wie Jugend-, Sozial- und
Bildungspolitik zusammenwirken können, um Jugendliche - insbesondere
auch benachteiligte junge Menschen - in der Schule, Ausbildung und
Berufsintegration zu unterstützen und welche Aufgaben die Offene
Jugendarbeit dabei übernehmen kann. Besonderer Fokus bildet die
Reflexion und das Darstellen der zahlreichen Projekte, die die Offene
Jugendarbeit bereits in diesem Kontext erfolgreich leistet.

Zu den ReferentInnen zählen u.a. Michaela Moser von der
Österreichischen Armuts-konferenz, Reinhard Kahl vom Archiv der
Zukunft und der Partizipationsexperte Benedikt Sturzenhecker. Es
werden rund 200 TeilnehmerInnen aus Österreich, Deutschland, der
Schweiz, Südtirol, Belgien, Liechtenstein und Litauen erwartet.

"Studien zeigen, dass Bildung, Ausbildung und Beschäftigung mit
den gesellschaftlichen Möglichkeiten eines (jungen) Menschen
einhergehen. Auch in Österreich ist zu sehen, dass Kinder aus sozial
benachteiligten Familien deutlich weniger oft eine
zukunftsorientierte Ausbildung abschließen oder überhaupt erst
beginnen", erläutert Mag.a Sabine Liebentritt, Geschäftsführerin von
bOJA. "Die häufige Folge ist eine Fortschreibung der elterlichen
Biografie. Aus diesem Bewusstsein heraus ist es gerade für die Offene
Jugendarbeit essentiell, Positionen und Maßnahmen zu entwickeln, wie
diesen Tendenzen entgegengewirkt werden kann und welche Alternativen
es gibt". Der fachliche Austausch von ExpertInnen und
JugendarbeiterInnen wird bei dieser Fachtagung wesentlich dazu
beitragen, die Potentiale der Offenen Jugendarbeit im auf die
Bedeutung des nicht-formalen und informellen Lernens zu
verdeutlichen.

Offene Jugendarbeit

Offene Jugendarbeit ist ein pädagogisches Handlungsfeld im Kontext
von Bildungsarbeit, Kulturarbeit, sozialer Arbeit und
Präventionsarbeit. Sie setzt sich mit jungen Menschen auseinander,
nimmt sie ernst und arbeitet parteilich für sie. Neben der
verbandlichen Jugendarbeit, dem EU-Jugendprogramm "Jugend in Aktion"
und der Jugendinformation ist die Offene Jugendarbeit auf nationaler
Ebene eine der vier Säulen der österreichischen Jugendpolitik.

Bildungsarbeit im offenen Kontext

"Offene Jugendarbeit versteht sich als Bildungsarbeit und beruht
auf den Prinzipien der Freiwilligkeit, der Ressourcenorientierung und
der Partizipation. Lernen unter diesen Voraussetzungen wirkt
unmittelbar und nachhaltig und daher muss Offene Jugendarbeit in
unser aller Interesse in Zukunft mehr ins Blickfeld
bildungspolitischer, sozialpolitischer und beschäftigungspolitischer
Diskussionen rücken." erläutert Liebentritt den Zusammenhang von
Offener Jugendarbeit und Bildung. Und Liebentritt erläutert weiter
"Denn wenn ich freiwillig etwas lernen kann, das an meinen
Fähigkeiten anknüpft und ich dabei noch aktiv mitgestaltend tätig
sein kann, so kann ich das Erlernte viel besser für mich und die
Gesellschaft nutzen und es macht Lust auf mehr". Dies und vieles mehr
wird auf der nationalen Tagung der Offenen Jugendarbeit in Vorarlberg
diskutiert werden.

Die Fachtagung ist eine Veranstaltung von bOJA mit dem
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend in Kooperation
mit dem Jugendreferat des Landes Vorarlberg.

Das integrierte internationale Seminar "learning for life is (not)
in vain?" wird mit Unterstützung der Europäischen Kommission
finanziert.

Weitere PartnerInnen im Rahmen der Fachtagung sind:
die Offene Jugendarbeit Dornbirn
die Fachhochschule Vorarlberg
das Koordinationsbüro für Offene Jugendarbeit und Entwicklung
die Wirtschaftsabteilung Land Vorarlberg
die Stadt Dornbirn
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Über bOJA

bOJA ist das Bundesweite Netzwerk für Offene Jugendarbeit, dient
als Plattform für Wissens- und Informationsaustausch und vernetzt
Menschen, Ideen, Projekte, Einrichtungen - national und
international. bOJA unterstützt das Erwachsen werden für Jugendliche
in Österreich, indem es mit seinen Partnern im Handlungsfeld der
Offenen Jugendarbeit (soziale Einrichtungen, Wirtschaft, Verwaltung,
Bildungswesen, etc.) zusammenarbeitet und als Sprachrohr und
Interessensvertreter für die Bedürfnisse von Jugendlichen aus der
Offenen Jugendarbeit agiert. bOJA hat sich zur Aufgabe gesetzt, die
Qualitätsstandards in der Offenen Jugendarbeit voranzutreiben und das
Bewusstsein für die Bedeutung von Offener Jugendarbeit zu heben.
Geschäftsführerin von bOJA ist Mag.a Sabine Liebentritt. bOJA wird
gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend.

www.boja.at

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0025 2011-11-23 08:55 230855 Nov 11 NEF0001 0691



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Rückfragehinweis: bOJA - Bundesweites Netzwerk Offene Jugendarbeit
Mag.a Sabine Liebentritt,
GF
c/o Lilienbrunngasse 18/2/47
1020 Wien,
Österreich
Mail: boja@boja.at
Tel: 0660 7315 237

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