- 23.11.2011, 08:52:19
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Petrovic: Hundesteuererhöhung nicht im Einvernehmen mit Tierschutz
WTV erhält keine "Subvention", sondern Leistungsentgelt
Wien (OTS) - "Die Erhöhung der Hundesteuer war ein Alleingang der
Stadt Wien. Es wurde kein Einvernehmen mit dem Tierschutz gesucht,
wie das in einer partnerschaftlichen Gesprächskultur üblich wäre",
zeigt sich Madeleine Petrovic, Präsidentin des Wiener
Tierschutzvereins, irritiert.
"Die Hundesteuer einfach so um 65% anzuheben verärgert die
Hundehalterinnen und Hundehalter nur. Warum gibt es keine
gestaffelten Tarife, um zum Beispiel die Adoptionschance von
Tierheimhunden durch geringere oder gar keine Steuer zu erhöhen?
Warum setzt man keine Maßnahmen gegen den ausufernden Handel mit
'Ostwelpen'?"
"Außerdem handelt es sich bei den im Zuge der
Hundesteuer-Pressemeldungen kolportierten Euro 800.000 keineswegs um
eine Subvention der Stadt Wien für den Wiener Tierschutzverein, es
ist ein Leistungsvertrag", so Petrovic.
"Der Wiener Tierschutzverein leistet als Privater das, wozu die
Stadt eigentlich verpflichtet wäre, nämlich herrenlosen Tieren, Fund-
oder Abnahmetieren eine Bleibe zu bieten, sie medizinisch zu betreuen
und für ihre Vermittlung in ein dauerhaftes Zuhause zu sorgen. Dafür
erhalten wir ein Entgelt, das weit davon entfernt ist, kostendeckend
zu sein. Für 85% unseres Budgets kommen wir selbst auf. Die
Hundesteuer wurde also sicher nicht erhöht, um den Wiener
Tierschutzverein zu 'subventionieren'."
Rückfragehinweis:
Weitere Informationen: 0699/ 1276 30 09
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