• 22.11.2011, 15:07:15
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Österreichischer Tierschutzverein kritisiert Erhöhung der Hundesteuer in Wien

Der Österreichische Tierschutzverein kritisiert die Anhebung der Hundesteuer in Wien um 65% als unmenschlich und kontraproduktiv!

Wien (OTS) - Gerade für ältere oder einsame Menschen ist ein Hund
oft der einzige Lichtblick im Leben. Die Haltung eines Hundes, die
ohnehin schon sehr teuer ist, nochmals zu verteuern, bezeichnet Erich
Goschler vom Österreichischen Tierschutzverein als unmenschlich und
kontraproduktiv. In einer Zeit der Versachlichung und zunehmenden
Vereinsamung in allen Lebensbereichen ist ein Haustier für viele
Menschen wichtiger denn je. Oder möchte die Stadt Wien möglichst gar
keine Hunde mehr in der Stadt haben?

Zu der Argumentation von Stadträtin Ulli Sima, dass die
Hundesteuer die Kosten für die Hundeinfrastruktur der Stadt bei
weitem nicht decke, bemerkt Goschler, dass der Österreichische
Tierschutzverein der Stadt Wien bereits vor Jahren ein Konzept
vorgeschlagen hat, die Hundezonen gewinnbringend zu betreiben.
Stadträtin Sima hat auf den Vorschlag überhaupt nicht reagiert und
das Stadtgartenamt, obwohl fragwürdig, ob dieses überhaupt zuständig
ist, hat sich gegen das Projekt ausgesprochen, frei nach dem Motto:
"Wos brauch ma des?"

Zu dem Argument, dass aus der Hundesteuer auch der aufgrund
früherer jahrelanger Misswirtschaft dauermarode Wiener
Tierschutzverein subventioniert wird, wollte sich Goschler nicht
weiter äußern.

MEHR ÜBER TIERSCHUTZ erfahren Sie hier:
www.tierschutzverein.at

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Tel.: 0662/84 32 55

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