• 22.11.2011, 13:28:15
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Leitl: Wir müssen dorthin, wo der Wirtschaftsmotor trotz Krise weiter brummt

WKÖ-Konferenz zu Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika - BRICS Synonym für Wachstum, Dynamik, Potenzial und Chance für österreichische Firmen

Wien (OTS/PWK835) - "Österreichs Unternehmen sind dort
besonders stark, wo innovative Lösungen gefragt sind, etwa im Sektor
erneuerbare Energien, bei Dienstleistungen oder bei technischen
Ausrüstungen. Gerade diese Bereiche sind Schlüsselbereiche in
Emerging Markets, jene, wo in diesen Ländern noch großer Aufholbedarf
besteht und damit Chancen für unsere Firmen", betonte
Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl, heute, Dienstag,
anlässlich der Eröffnung der "2. BRICS-Konferenz" der Außenwirtschaft
Österreich (AWO) in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Leitl attestierte der österreichischen Wirtschaft diesbezüglich
eine Schwäche, "nämlich die noch zu starke Fokussierung auf Europa.
Wir müssen aber weiter hinaus, in jene Länder, die trotz
Weltwirtschaftskrise wachsen, dorthin, wo der Wirtschaftsmotor weiter
brummt. Dafür sind die BRICS-Länder - Brasilien, Russland, Indien,
China und Südafrika - die Aushängeschilder und besten Beispiele." Auf
dem Weg dorthin werden österreichische Unternehmen vom dichten
AWO-Netzwerk der begleitet. "Mit unseren 116 AußenwirtschaftsCenter
bieten wir heimischen Firmen nicht nur das - nach den USA -
zweitgrößte Auslandsnetzwerk, wir unterstützen konkret bei der
Markterschließung oder Geschäftspartnersuche und helfen bei Problemen
in Auslandsmärkten", betonte Leitl. Gastredner Siegfried Wolf,
Chairman von Russian Machines, streute diesem Auslandsnetzwerk Rosen,
"denn die WKÖ und ihre Außenstellen lernt man gerade im Ausland dann
schätzen, wenn man - aus welchen Gründen auch immer - eine
Anlaufstelle braucht."

Zu den BRICS-Staaten meinte Wolf, dass es zur Zeit keine besseren
Destinationen für Investment gebe- alleine schon, wenn man die
BIP-Wachstumszahlen betrachte. Während sich diese in Europa zwischen
Null und zwei Prozent bewegen, liegen sie in den fünf Ländern bei
zumindest drei (Südafrika) bis neun Prozent. "An diesen Staaten führt
kein Weg jetzt und in Zukunft vorbei, dessen sind sich diese auch
bewusst und betonen das auch selbstbewusst", so Wolf. China hat Japan
schon als zweitwichtigste Weltwirtschaftsmacht überholt und ist am
Weg zur Nummer eins, ebenso sind Indien und Russland auf der
Überholspur und werden bis etwa 2030 Volkswirtschaften wie jene
Deutschlands, Großbritanniens oder Japan auch überrunden. Wolf: "Das,
was diesen Ländern aber noch fehlt und somit die Chance für
österreichische Unternehmen darstellt, ist ein gewaltiger
Modernisierungsschub durch innovative Ideen und Produkte." BRICS
stehe somit als Synonym für Wachstum, Dynamik und enormes
wirtschaftliches Potenzial. Walter Koren, Leiter der AWO, brachte mit
der Formel "20-40-60" die Vorteile der BRICS-Länder auf den Punkt:
"20% des weltweiten BIP werden von den fünf BRICS-Staaten
erwirtschaftet, 40% der Weltbevölkerung lebt in diesen und die fünf
tragen mit ihrer eigenen Wirtschaftsleistung, ihren
Auslandsinvestitionen etc. 60% zum Weltwirtschaftswachstum bei."
(BS)

Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich, Stabsabteilung Presse
Mag. Bernhard Salzer
Tel.: T:(+43) 0590 900-4464, F:(+43) 0590 900-263
mailto:[email protected]
http://wko.at/Presse

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