- 22.11.2011, 13:27:08
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Feinstaub: "Klagen und Husten ist zuwenig"
Kirchliche Umweltverantwortliche appellieren an Politik und Bürger
Graz-Wien, 22.11.11 (KAP) "Klagen und Husten ist zuwenig": Das hat
Hemma Opis-Pieber, Umweltreferentin der Diözese Graz-Seckau
angesichts der derzeit österreichweit hohen Feinstaubbelastung
betont. Zulässige EU-Grenzwerte wurden seit Beginn der laufenden
Hochdruckperiode mehrfach überschritten. Auch Michaela Ziegler von
der ökumenisch getragenen "Initiative Autofasten" hat am Dienstag
gegenüber "Kathpress" empört auf die gesundheitsschädigende
Entwicklung reagiert: "Uns bleibt die Luft weg!" Da die
verantwortlichen Politiker bisher säumig seien, "müssen wir Bürger
und Bürgerinnen unbedingt etwas tun" und statt den Feinstaub
produzierenden Autoverkehr zu verdichten auf "Öffis" oder Fahrrad
umsteigen oder zu Fuß gehen, forderte Ziegler.
Auch Hemma Opis-Pieber plädierte für "Plan B" bei der Mobilität:
"Den Autoschlüssel an das Schlüsselbrett hängen ist gar nicht so
schwer." Alternativen zum Individualverkehr seien gerade in der
momentanen Situation gefragt. "Wenn alle mitmachen, die
grundsätzlich gerne atmen, ist uns allen geholfen", so die Grazer
Umweltreferentin.
Die ökumenische Initiative "Autofasten - Heilsam in Bewegung kommen"
versucht schon seit 2005, den Österreichern Alternativen zum
Autofahren schmackhaft zu machen. Und das mit zunehmendem Erfolg,
wie die steigenden Teilnehmerzahlen der letzten Jahre beweisen.
"Unabhängig vom positiven Beitrag zur Luftsituation berichten viele
von einer Steigerung ihrer Lebensqualität durch mehr Bewegung und
weniger Stress", so Opis-Pieber.
(Informationen: www.autofasten.at)
Mehr auf www.kathpress.at (forts. mgl.) rme/fam/
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