• 22.11.2011, 10:05:09
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Österreichischer Familienbund - Präs. Baier: Hilfe statt Strafe für Eltern

Wenn Kinder in der Schule auffallen, liegt das Problem meist zuhause - Schulpartnerschaft verstärken, Krisenkarenz ermöglichen

Wien/St. Pölten (OTS) - "Lehrerinnen und Lehrer müssen mit Eltern
Hand in Hand arbeiten", deponiert der Präsident des Österreichischen
Familienbundes, LAbg. Mag. Bernhard Baier, anlässlich der
aufgeflammten Diskussion um die von Lehrervertreter Paul Kimberger
geforderte Konsequenzen für Eltern für "unerzogene" Kinder.

"Das Elternhaus ist der erste Ort der Bildung und des Umgangs mit
Bildung. Wenn Kinder in der Schule verhaltensauffällig sind, hat das
meist Gründe, die zuhause zu suchen sind", erklärt Baier und führt
aus: "Der Entzug der Familienbeihilfe geht an der eigentlichen
Problematik völlig vorbei. Kinder und Eltern brauchen Hilfe und keine
Bestrafung. Das Lehrpersonal benötigt Unterstützung für seine
eigentliche Aufgabe, dem Vermitteln von Lehrstoff.

Der Österreichische Familienbund zeigt eine Alternative auf. "Wir
wollen eine Krisenkarenz, in der sich Eltern ähnlich der
Bildungskarenz eine Auszeit von der Erwerbstätigkeit nehmen können.
In dieser Zeit sollen Probleme innerhalb der Familie mit
professioneller Hilfe aufgearbeitet werden. Wir wollen die Wurzel
heilen und nicht die Symptome bekämpfen", so Baier abschließend, der
noch festhält, dass dies der Punkt ist, an dem auch die
Schulpartnerschaft verstärkt zum Tragen käme.

Das komplette Bildungsprogramm des Österreichischen Familienbundes
steht auf www.familienbund.at zum Download bereit.

Rückfragehinweis:

Österreichischer Familienbund
   Marietheres van Veen
   Pressesprecherin
   Tel.: ++43 664/200 90 57
   mailto:[email protected]
   www.familienbund.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FAM

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