- 21.11.2011, 19:33:49
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Wr. Budget - SP-Ekkamp: "Die Stadt Wien ist eine verantwortungsvolle Arbeitgeberin!"
Wien (OTS/SPW-K) - "Die Stadt Wien beschäftigt 65.000
MitarbeiterInnen und wir bilden 706 Lehrlinge, sogar über den Bedarf
aus - das ist eine tolle Leistung", erklärte der Vorsitzende der
gemeinderätlichen Personalkommission, SPÖ-Gemeinderat Franz Ekkamp in
der heutigen Budgetdebatte im Wiener Gemeinderat. Wien habe viele
Dienstleistungen, wie etwa das Pass- und Meldewesen vom Bund
übernommen und arbeite an einer permanenten Verbesserung im
Personalbereich - die Stadt wehre sich allerdings gegen
Kahlschlagmethoden bei Pensionen, wie sie seitens der Opposition
gefordert würden.
"Die Stadt Wien ist eine verantwortungsvolle Arbeitgeberin, die ihren
Weg bewusst und nachhaltig geht", so Ekkamp. Dies bestätige auch das
Kontrollamt: "Die Pensionspraxis entspricht exakt dem Gesetz. Zudem
bestätigte das Kontrollamt, dass die frühzeitigen Pensionierungen
hauptsächlich bei körperlich schwer beanspruchten Berufsgruppen wie
etwa der Feuerwehr, der Rettung oder im Bereich des
Krankenpflegepersonals stattfinden", so Ekkamp. Im Kernbereich der
Verwaltung ergebe sich ein ganz anderes Bild. "In Wien gibt es auch
keine Hacklerregelung - im Bund sehr wohl, auch das muss man
berücksichtigen und bewerten", stellte Ekkamp klar. Auch die Höhe der
Pensionsversicherungsbeiträge liege deutlich über denen der
ASVG-Versicherten: "Die Kürzungsdiskussion wird unseriös geführt und
das lehnen wir eindeutig ab", merkte Ekkamp zu den falschen
Argumenten der Opposition an und verwies darauf, dass nur eine
Millionärs- und Spekulationssteuer wirklich gerecht wäre.
Die Stadt Wien arbeite auch daran, Langzeitkranken die
Wiedereingliederung ins Berufsleben zu erleichtern und nehme ihre
Fürsorgepflicht gegenüber den MitarbeiterInnen sehr ernst: "Die Stadt
Wien hat in Sachen Gesundheitsförderung seit der Gründung der MA 3 -
Bedienstetenschutz und berufliche Gesundheitsförderung im Jahr 2006
sehr erfolgreich einen neuen Weg eingeschlagen um die
MitarbeiterInnen körperlich und seelisch länger gesund und damit
länger in Beschäftigung zu erhalten", erinnerte Ekkamp. Den Erfolg
der Programme würde man allerdings erst in einigen Jahren messen
können.
Ekkamp erwähnte überdies das umfassende Leistungsangebot im
Gesundheits- und Vorsorgezentrum der KfA im Sanatorium Hera und
verwies darauf, dass die ÖVP im KfA Vorstand gegen dieses Konzept
gestimmt habe: "Das unterstreicht erneut die Doppelbödigkeit der
Volkspartei!" Reformen seien notwendig, aber sie müssten mit Augenmaß
und sozialer Verantwortung durchgeführt werden. "Wir stehen hinter
den Menschen und es zeigt sich einmal mehr, wer die soziale
Verantwortung der Stadt trägt", so Ekkamp abschließend. (Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ-Klub Rathaus, Presse
Mag. Anita Schartmüller
Tel.: (01) 4000-81 922
mailto:[email protected]
www.rathausklub.spoe.at
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