- 21.11.2011, 17:56:31
- /
- OTS0268 OTW0268
Neues Volksblatt: "Sparen" von Michael KALTENBERGER
Ausgabe vom 22. November 2011
Linz (OTS) - Übers Sparen lässt sich gut theoretisieren. Alle sind
dafür - aber wenn es ins Detail geht, ist es aus mit der
Freundschaft.
Bei der Schuldenbremse wird es nicht anders sein. So hoffen wir halt,
dass die unvermeidbaren und notwendigen Debatten über die
Sparmaßnahmen im einzelnen nicht zu einer Schlammschlacht ausarten.
Das funktioniert aber nur mit Toleranz und Respekt vor den Ideen der
anderen.
Auch auf die Gefahr hin, des mangelnden Respekts geziehen zu werden,
muss man schon festhalten: Die erste Zielgruppe, oder zumindest eine
der ersten Zielgruppen, die von der SPÖ bei Spardebatten ins Visier
genommen wird, ist die Familie, wie der Vorschlag des
SPÖ-Finanzstaatssekretärs beweist, die steuerliche Absetzbarkeit der
Kinderbetreuungskosten abzuschaffen.
Abgesehen davon, dass es die Familien ohnehin schwer genug haben und
jede Unterstützung brauchen, widerspricht das Schröpfen der Familien
vielem, was von den Politikern als wichtig und notwendig angesehen
wird: Von der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bis zum Mut machen
zum Kind.
Wie das gehen soll, wenn Familienleistungen eingeführt werden, um sie
kurze Zeit später wieder abzuschaffen - diese Erklärung ist uns die
SPÖ noch schuldig.
Rückfragehinweis:
Neues Volksblatt, Chefredaktion
Tel.: 0732/7606 DW 782
mailto:[email protected]
http://www.volksblatt.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVB






