- 21.11.2011, 13:57:45
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Leitner/Razborcan: Wir brauchen ein Gesamtkonzept für die Verkehrsregion Ost
Auftakt der Kampagne "Nicht alles auf Schiene!" soll zukunftsorientierte Verkehrslösungen für das Wiener Umland bringen
St. Pölten, (OTS/SPI) - "Die Bevölkerungsentwicklung des
Bundeslandes Niederösterreich zeigt, dass die niederösterreichische
Bevölkerung bis 2050 um ein Fünftel wachsen wird. Über 1,9 Millionen
Einwohner wird das Bundesland NÖ haben, ganz besonders die Region um
die Bundeshauptstadt Wien wird einen enormen Zuwachs verzeichnen
können. Daher hat sich die SPÖ NÖ gemeinsam mit Experten
zusammengesetzt, um Kampagnen und Initiativen in die Wege zu leiten.
Die Menschen im Wiener Umland brauchen verbesserte
Verkehrsbedingungen. Folglich ist die Schaffung von attraktiven
Angeboten zu fairen und sozial ausgewogenen Preisen ein Gebot der
Stunde. Die Verkehrsregion Ost mit den Bundesländern
Niederösterreich, Wien und Burgenland braucht ein Gesamtkonzept, um
für die künftigen Entwicklungen gewappnet zu sein", so LHStv. Dr.
Sepp Leitner anlässlich des Auftakts der SPNÖ-Verkehrskampagne "Nicht
alles auf Schiene!" mit dem SPNÖ-Verkehrssprecher LAbg. Gerhard
Razborcan.
Das Wiener Umland braucht einen Ausbau des öffentlichen Verkehrs, um
die bevorstehenden Herausforderungen zu meistern. "Kurz- und
mittelfristige Lösungen wie der Ausbau der Straßenbahnlinien oder die
S-Bahn-Taktverdichtung sind probate Mittel, um den öffentlichen
Verkehr für die NÖ Pendler zu attraktivieren. Die
SPÖ-Bezirksorganisation Schwechat tritt bereits seit Jahren für eine
Neuordnung der Tarife im VOR-System ein. Wir brauchen leistbare und
günstige Tarife für die NÖ Pendler. Mittels Unterschriftenaktionen in
den betroffenen Bezirken und Petitionen in den Gemeinden wollen wir
dem dringenden Wunsch der Bevölkerung nach verbesserten öffentlichen
Verbindungen im Wiener Umland Nachdruck verleihen", so der
SPNÖ-Verkehrssprecher LAbg. Gerhard Razborcan.
"Eine Verbesserung der NÖ Pendlerhilfe ist eine weitere wichtige
Forderung, um den NÖ Pendler finanziell unter die Arme zu greifen.
Die Pendlerhilfe soll statt dem Familieneinkommen das
Individualeinkommen als Grundlage heranziehen, denn Pendlerschicksale
sind Individualschicksale. Daher bedarf es hier einer Änderung", so
Leitner abschließend.
(Schluss) df/fa
Rückfragehinweis:
SPNÖ-Landesregierungsfraktion/SPNÖ-Landtagsklub
Mag. Andreas Fiala, Pressesprecher LHStv. Dr. Sepp Leitner
Tel.: 02742/9005 DW 12794, Mobil: 06642017137
mailto:[email protected]
www.noe.spoe.at
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