Mitterlehner: "Familien unterstützen statt verunsichern"
Familienminister: Absetzbarkeit der Kinderbetreuung ist wichtig, um Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern
Wien (OTS/BMWFJ) - "Wir müssen die Familien gezielt unterstützen
und sie nicht durch neue Vorschläge für Kürzungen verunsichern", sagt
Familienminister Reinhold Mitterlehner zu den Vorschlägen von
Finanzstaatssekretär Andreas Schieder, wonach die Kinderbetreuung
künftig nicht mehr steuerlich absetzbar sein soll. "Wenn wir den
Österreichern Mut zu Kindern machen wollen und sie unterstützen
wollen, dürfen wir nicht die Gesetzeslage ständig verändern."
"Wir müssen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter verbessern
und daher auch die außerinstitutionelle Kinderbetreuung fördern.
Sonst nehmen wir nicht nur den Frauen die Chancen auf ein
erfolgreiches Berufsleben, sondern wir beschneiden das Wachstum der
gesamten Volkswirtschaft. Denn durch die demografische Entwicklung
sind wir mehr denn je auf alle leistungsfähigen Mitglieder der
Gesellschaft angewiesen", so Mitterlehner weiter.
Das für die Absetzbarkeit der Kinderbetreuungkosten zuständige
Finanzministerium hat nach dem zitierten Entscheid des Unabhängigen
Finanzsenats ganz klar von einer Einzelmeinung gesprochen und hat
bestätigt, dass die Lohnsteuer-Richtlinien dazu unverändert bleiben
werden. Damit sind die Kinderbetreuungskosten wie in den vergangenen
Jahren weiterhin steuerlich absetzbar.
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