Mitterlehner will Zusammenarbeit mit Ungarn vertiefen - BILD
Arbeitsgespräch mit Ungarns Minister für Nationale Entwicklung, Tamás Fellegi, im Wirtschaftsministerium in Wien
Wien (OTS/BMWFJ) - Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hat
am Montag in Wien den ungarischen Minister für Nationale Entwicklung,
Tamás Fellegi, zu einem Arbeitsgespräch über die aktuelle
Wirtschaftslage getroffen. "Unsere beiden Länder sind wirtschaftlich
eng miteinander verflochten. Umso wichtiger ist eine stärkere
Zusammenarbeit und Abstimmung", betonte Mitterlehner beim Treffen im
Wirtschaftsministerium. "Unsere Beziehungen waren und sind insgesamt
sehr gut, obwohl Österreich zuletzt einige Maßnahmen der ungarischen
Regierung kritisch gesehen hat", sagte Mitterlehner unter Verweis auf
den Umgang mit Fremdwährungskrediten, rund ein Drittel davon kommt
von österreichischen Bankinstituten.
Ungarn nimmt unter den Exportländern Österreichs den siebenten Platz
ein. 2010 erreichte das Exportvolumen eine Größenordnung von 3,3
Milliarden Euro, das bedeutet gegenüber 2009 einen Zuwachs um 14,7
Prozent. Auch 2011 ist die Tendenz deutlich positiv. Von Jänner bis
August lag das Exportplus bei 16,6 Prozent.
Die österreichischen Direktinvestitionen in Ungarn hatten mit Ende
2009 einen Wert von sieben Milliarden Euro. Marktführend sind
heimische Unternehmen bei der Ziegel-und Zuckerproduktion, im
Autohandel, in der Papierbranche und in der Bauindustrie sowie in der
Immobilienentwicklung. Stark vertreten ist Österreich auch im
Finanzsektor sowie im Einzelhandel.
Ein weiteres zentrales Thema war das Nabucco-Projekt. Dazu berichtete
Mitterlehner, dass noch im Dezember das nächste Treffen des so
genannten Nabucco-Komitees in Österreich geplant ist, an dem
Vertreter aller Transitstaaten teilnehmen werden. Das Komitee dient
als Informationsgremium und soll mit zur effizienten Implementierung
des Pipeline-Projektes beitragen.
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FP-Gudenus: Rot-Grün macht Politik gegen die Wiener
FPÖ Wien | 21. Nov. 2011, 13:22
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