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Grüne Wien/Werner-Lobo: Nachfolge für Musicalintendanz international ausgeschrieben

Grüne begrüßen offenes Bestellungsverfahren durch Vereinigte Bühnen Wien

Wien (OTS) - Als erfreulichen Fortschritt bezeichnet der
Kultursprecher der Grünen Wien, Klaus Werner-Lobo, die soeben veröffentlichte internationale Ausschreibung der Musicalintendanz der Vereinigten Bühnen Wien. Der Ausschreibungstext ist z.B. in der aktuellen Ausgabe der Hamburger "Zeit" ( http://bit.ly/w2XiRY ) nachzulesen. "Rot-Grün ist mit der Geschäftsführung der VBW übereingekommen, dass die Shortlist für diesen Spitzenjob durch ein unabhängiges internationales Personalberatungsbüro erstellt werden soll." Damit sollen laut Werner-Lobo persönliche Interventionsversuche gleich von vorneherein eindämmt werden: "Einer objektivierten Suche nach den international besten Köpfen steht damit nichts im Weg. Die Vereinigten Bühnen stehen sowohl künstlerisch als auch unternehmerisch unter enormem Erfolgsdruck, da kann es bei künftigen Besetzungen nur um Kompetenz und nicht um politische Beziehungen gehen", so der Grüne Kultursprecher. "Wir sind damit dem Grünen Ideal transparenter Bestellungsverfahren unter Einbeziehung unabhängiger, kompetenter Findungskommissionen einen Schritt näher gekommen."

Geeinigt habe man sich auch darauf, dass die Bespielung von Ronacher und Raimundtheater künftig in erster Linie durch Longruns erfolgen soll, die einerseits mit dem Ziel hoher Auslastung dem Spargedanken Rechnung tragen, andererseits durch regelmäßige Eigenproduktionen Wien wieder als internationalen Impulsgeber für modernes Musiktheater etablieren sollen. "Die Grünen haben erreicht, dass die VBW heuer die beträchtliche Summe von 750.000 Euro einsparen werden, die laut Koalitionsvereinbarung zur Gänze für neue kulturpolitische Initiativen - etwa im Bereich postmigrantischer Kulturarbeit -verwendet werden können. Umso mehr freut es mich, dass an die neue Intendanz auch der Anspruch erhoben wird, zeitgemäße gesellschaftliche Themen und musikalische Trends sowie Kooperationsmöglichkeiten mit der Wiener Kulturszene ins Auge zu fassen."

Wie idealtypische Bestellungsverfahren aussehen, exerzieren die Grünen Wien übrigens gerade am von ihnen initiierten Kulturprojekt "Wienwoche" vor: Hier laufen zurzeit die letzten Hearings mit einer Auswahl aus 84 Bewerbungen, und zwar ausdrücklich ohne die Anwesenheit Grüner VertreterInnen. Durchgeführt werden sie vom Vorstand des Trägervereins "Verein zur Förderung der Stadtbenutzung", der sich aus unabhängigen KulturexpertInnen zusammensetzt. Das Ergebnis und erste programmatische Überlegungen sollen in wenigen Wochen bekannt gegeben werden.

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