- 21.11.2011, 10:02:07
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BMUKK präsentiert österreichischen Beiträge der "15. Biennial of Young Artists from Europe and the Mediterranean" im Semperdepot
Die sechs österreichischen TeilnehmerInnen der 15. BJCEM 2011 zeigen ihre Arbeiten unter dem Titel "Approaching Thessaloniki" im Atelierhaus im Semperdepot, Eröffnung: 23. November, 17 Uhr.
Wien (OTS) - Auf Initiative des BMUKK nahmen auch in diesem Jahr
sechs in Österreich lebende bildende Künstlerinnen und Künstler an
der Biennial of Young Artists from Europe and the Mediterranean teil.
Diese fand vom 7. Oktober bis zum 6. November unter dem Gesamttitel
"Symbiosis ?" in Thessaloniki statt. Die Arbeiten von Axel Koschier
und Belén Rodríguez González, Philipp Leissing, Katherina Olschbaur,
Birgit Petri und Linus Riepler sind in der von Mona Hahn kuratierten
Ausstellung mit dem Titel "Vor Thessaloniki / Approaching
Thessaloniki" vom 23. bis zum 25. November auch in Wien zu sehen. Die
KünstlerInnen wurden von der aus Mona Hahn, Ursula Hübner und Tobias
Pilz bestehenden Jury ausgewählt.
Die Ausstellungseröffnung findet am 23. November um 17 Uhr im
Atelierhaus im Semperdepot statt. MedienvertreterInnen sind herzlich
dazu eingeladen.
"Gerade die Förderung junger Künstlerinnen und Künstler am Beginn
ihrer Karriere ist mir als Kulturministerin sehr wichtig. Mit der
Teilnahme an der Biennial of Young Artists from Europe and the
Mediterranean unterstützen wir Kunstschaffende, ihre eigenen Ideen
durch die Arbeit in der internationalen Kunstszene weiter zu
entwickeln und sich über die Grenzen Österreichs hinaus zu vernetzen.
Die BIJCEM als Platz der Begegnung und des interkulturellen Dialogs
fördert die Entwicklung von zukünftigen Kooperationen zwischen jungen
Künstlerinnen und Künstlern über ihre Ländergrenzen hinweg und
investiert somit in die Gestaltung einer europäischen und
internationalen Kultur. Dies verdient Beachtung und Unterstützung -
der Titel der diesjährigen Biennale, "Symbiosis ?", illustriert einen
möglichen Weg zu diesem Ziel", so Kulturministerin Dr. Claudia
Schmied.
Die erste BJCEM fand 1985 für Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus
dem Mittelmeerraum in Barcelona statt. Die Schau hat sich im Laufe
der Zeit als innovative Veranstaltung im Bereich der jungen
europäischen Kunst etabliert und findet alle zwei Jahre an einem
anderen Ort in Europa statt.
Seit der Ausweitung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf alle
Länder der Europäischen Union im Jahr 2008 entsendet das
Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur junge
österreichische Künstlerinnen und Künstler unter 30 Jahren zu dieser
Biennale. Die Entwicklung von Beziehungen über alle politischen und
kulturellen Grenzen hinweg ist dezidiertes Ziel der BJCEM und
gleichzeitig kulturpolitisches Anliegen von Kulturministerin Dr.
Claudia Schmied.
"Künstlerinnen und Künstler sind heute nicht mehr nur an einem
Platz anzutreffen, sie zeigen ihre Arbeiten weltweit und arbeiten oft
interdisziplinär", so die Ministerin.
Im Rahmen der BJCEM 2011 stellten 140 junge Künstlerinnen und
Künstler unter 30 Jahren aus 30 Ländern ihre Werke in einer
Gruppenausstellung an verschiedenen Orten in Thessaloniki vor. Die
teilnehmenden Projekte wurden in einem Gesamtkatalog publiziert, die
Kunstschaffenden waren für drei Tage in Thessaloniki eingeladen,
konnten an Seminaren und Workshops teilnehmen und hatten die
Möglichkeit die örtlichen und internationalen Künstlerinnen und
Künstler und Kuratoren zu treffen und sich auszutauschen. Zu den von
Österreich entsandten KünstlerInnen und ihren Beiträgen ist eine
Publikation mit dem Titel "Vor Thessaloniki / Approaching
Thessaloniki" im Sonderzahl Verlag Wien erschienen.
Seit 1985 waren folgende Städte Gastgeber der Biennale: Barcelona
(1985/1987), Thessaloniki (1986), Bologna (1988), Marseille (1990),
Valencia (1992), Lisboa (1994), Turin (1997), Rom (1999), Sarajewo
(2001), Athen (2003), Neapel (2005), Bari/Puglia (2008) und Skopje
(2009), Thessaloniki (2011).
Organisiert wird die BJCEM (www.bjcem.org) vom gleichnamigen
Verein. Dieser ist eine internationale Association (AISBL) mit Sitz
in Brüssel und einem Büro in Turin. 2008 nahm Österreich erstmals
vertreten durch folgende KünstlerInnen teilt: Birgit Graschopf,
Martin Grandits, Gerlinde Miesenböck, Michael Strasser, Sonja Leimer
/ Catrin Polt und Björn Kämmerer. 2009 waren Marlene Hausegger,
Kraftmalerei, Daniel Hafner, Liddy Scheffknecht, Bernhard Rappold und
Paul Wagner vertreten.
Mehr Informationen zu den KünstlerInnen und ihren Arbeiten sind
unter: http://www.bmukk.gv.at/ministerium/vp/20111121.xml abrufbar.
Ab Donnerstag, 24. November, 9 Uhr sind unter demselben Link Fotos
von der Ausstellungseröffnung verfügbar.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur Mag. (FH) Julia Flunger-Schulz Pressesprecherin Tel.: +43 1 53120 5030 mailto:[email protected] http://www.bmukk.gv.at/ministerium/vp/index.xml
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