- 20.11.2011, 12:48:01
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Haubner: Nachhaltige Strukturreformen, statt Ruf nach neuen Steuern – Österreich ist bereits Hochsteuerland
Wirtschaftsbund mahnt zu Reformen bei Pensionen, Gesundheit und Verwaltung
Wien, 20. November 2011 (ÖVP-PK) Zu den heutigen Aussagen von
Grünen-Chefin Glawischnig in der "ORF-Pressestunde" stellt der
Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes und ÖVP-
Wirtschaftssprecher Abg.z.NR. Peter Haubner klar: "Neue Steuern
werden Österreichs Staatshaushalt nicht sanieren, nachhaltige
Strukturreformen schon. Wir sind bereits ein Hochsteuerland. Neue
Steuern schaden dem Standort, verunsichern die Menschen und sind
daher strikt abzulehnen." Haubner weiter: "Die Regierungseinigung
auf die Schuldenbremse war ein wichtiger Schritt, jetzt gilt es
dieses Instrument mit Leben zu füllen und endlich die notwendigen
Reformen im Pensions- und Gesundheitssystem, sowie bei der
Verwaltung und den ÖBB anzugehen." ****
"Trotz gestiegener Lebenserwartung gehen wir heute früher in
Pension als in den 70er Jahren, das ist eine Schieflage, die wir
korrigieren müssen. Die Anhebung des faktischen
Pensionsantrittsalters ist genauso unumgänglich, wie die
Abschaffung der teuren und ineffizienten Hacklerregelung. Wir
können uns keine Pensionsprivilegien mehr leisten, hier müssen wir
konkrete Schritte setzen", so Haubner, der abschließend auch auf
den Handlungsbedarf im Förderwesen verweist: "Wir müssen den
Förderdschungel durchforsten, Doppelgleisigkeiten beseitigen und
mehr Effizienz an den Tag legen. Nur so können wir die gute
Position Österreichs weiter ausbauen, die Wirtschaft
wettbewerbsfähig halten und das Land sicher durch die Krise
führen."
Rückfragehinweis: Österreichischer Wirtschaftsbund,
Bundesleitung/Presse
Tel.: +43 (0)1 505 47 96 – 47
[email protected] http://www.wirtschaftsbund.at
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