- 19.11.2011, 10:00:31
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"Vorsorge und Versorgung stärken, Risiko verringern"
LSth. Wallner zum Vorarlberger Herztag 2011
Mäder (OTS/VLK) - Herzpatienten steht in Vorarlberg eine
lückenlose Versorgung zur Verfügung. Aber bereits durch die
Vorsorgeuntersuchung und eine bewusste Lebensweise lässt sich das
Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung bzw. eines Herzinfarktes
erheblich verringern. Diese Aspekte hob Landesstatthalter Markus
Wallner bei einer Veranstaltung zum Vorarlberger Herztag heute,
Samstag, in Mäder hervor.
Bei einer Umfrage im Jahr 2007 gaben rund 20 Prozent der befragten
Vorarlbergerinnen und Vorarlberger an, schon einmal eine
Herz-Kreislauf-Erkrankung gehabt zu haben, 1,5 Prozent schon einen
Herzinfarkt. Mit diesen Zahlen liegt Vorarlberg unter dem
Österreich-Schnitt, was laut LSth. Wallner "sicher damit zu tun hat,
dass das Land Vorarlberg seit Jahren auf viele Vorsorgeprogramme
setzt und dass bei uns mehr Menschen die Möglichkeit der
Gesundenuntersuchung nutzen als in anderen Ländern."
Dennoch, Prävention, Akutbehandlung und Rehabilitation von
Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie nach Herzinfarkt
bleiben eine ständige Herausforderung an die Gesundheitspolitik.
Wallner: "Durch die Einführung eines kardiologischen
Versorgungskonzeptes, das die Krankenhäuser und den extramuralen
Bereich zu einem logistischen Gesamtkonzept zusammenfügt, haben wir
dem Rechnung getragen." Ein Meilenstein war die Eröffnung des
Instituts für Interventionelle Kardiologie am Landeskrankenhaus
Feldkirch. "Das bedeutet noch mehr Sicherheit für die Patienten und
die langfristige Sicherstellung der 24-Stunden-Versorgung für
Herzinfarktpatienten", so Wallner.
Darüber hinaus sind auch die grenzüberschreitende gegenseitige
Hilfestellung und der Erfahrungsaustausch auf dem Gebiet der
kardiologischen Versorgung sehr wichtig. Neben dem Landeskrankenhaus
Feldkirch sind auch die kardiologischen und kardiochirurgischen
Abteilungen des Herzzentrums in Kreuzlingen und Konstanz und die
kardiologische Abteilung des Klinikums Friedrichshafen in das
Versorgungsnetz integriert.
Auch die Herausforderung einer zeitgemäßen und wohnortnahen
Rehabilitation von Patienten nach einem Herzinfarkt oder einer
Herzoperation werde wahrgenommen, erläuterte Wallner. Durch die
Reha-Klinik Montafon ist Vorarlberg mit einer leistungsstarken
Einrichtung in den Schwerpunkt- und wichtigen Kernbereichen
Orthopädie, Kardiologie und Neurologie ein Lückenschluss in der
Gesundheitsversorgung des Landes gelungen. Die Behandlungskette von
der Akut-Versorgung über die Nachbetreuung bis hin zur stationären
Reha-Maßnahme wurde damit vervollständigt. Weiters verfügt Vorarlberg
auch über ein modellhaftes ambulantes kardiologisches
Rehabilitationssystem mit dem Zentrum Dr. Philippi in Feldkirch,
daneben gibt es zudem ein flächendeckendes Angebot an Herzgruppen.
"Wir wollen auch in Zukunft einen hohen Standard beibehalten und
die neuesten Entwicklungen des Fortschritts für die Behandlung von
Kranken nutzen, um die Heilungschancen zu optimieren und auch den
Heilungsprozess so schnell wie möglich gestalten zu können", betonte
LSth. Wallner abschließend.
Rückfragehinweis:
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