• 18.11.2011, 15:03:25
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Nikolaus Prinz: Programme für die Landwirtschaft müssen ausfinanziert werden können

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Es ist für unsere bäuerliche Landwirtschaft
wichtig, dass die Programme für die Landwirtschaft und die ländlichen
Lebensräume auch im Jahr 2012, trotz Sparvorgaben, ausfinanziert
werden können. Den Mitteln der öffentlichen Hand für die
Landwirtschaft stehen entsprechende Leistungen der bäuerlichen
Familien für die Gesellschaft gegenüber. Die Ausgleichszahlungen sind
einerseits Leistungsabgeltung und andererseits Einkommensbestandteil,
sagte heute, Freitag, ÖVP-Abg. Nikolaus Prinz im Rahmen der
Budgetberatungen zum Kapitel Landwirtschaft.

Für den Fortbestand einer umweltorientierten bäuerlichen
Landwirtschaft ist eine Teilnahme an den verschiedenen EU-Programmen
notwendig. "Wir müssen daher alles unternehmen, damit wir bei der
künftigen Gestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik den erfolgreichen
österreichischen Weg weitergehen können. Arbeiten wir daher gemeinsam
für vernünftige Rahmenbedingungen in der Landwirtschaft", richtet
Prinz seinen Appell auch an die anderen Fraktionen.

Österreichs Bauern erbringen für die Gesellschaft eine Vielzahl an
Leistungen. Dazu gehören die Bereitstellung qualitativ hochwertiger
Lebensmittel, die Pflege der Kulturlandschaft und der Ausbau
erneuerbarer Energie. "Eine der zentralen Aufgaben der Landwirtschaft
ist und bleibt aber die Bereitstellung hochwertiger Lebensmittel zu
leistbaren Preisen. In Zeiten hoher Nachfrage, sich ständig
verändernder klimatischer Bedingungen und unberechenbarer Märkte
stellt das eine große Herausforderung für die Landwirtschaft darf",
betont Prinz.

Die Landwirtschaft ist ein wesentlicher Investor im ländlichen Raum.
"Die Bauern legen ihr Einkommen nicht auf die Bank, sondern
investieren in ihre Betriebe. Jeder Euro, der als
Investitionsförderung in die Höfe geht, geht in Folge siebenmal in
die Wirtschaft", verweist Prinz auf die Absicherung von tausenden
Arbeitsplätze. Durch diese Investitionen werden mehr als 140
Millionen Euro an Mehrwertsteuer für den Staat lukriert. In Summe
sind in vor- und nachgelagerten Wirtschaftsbereichen rund 550.000
Personen beschäftigt, dankt der ÖVP-Abgeordnete besonders auch den
über 100.000 Nebenerwerbsbauern. "Sie tragen wesentlich dazu bei,
dass die Kulturlandschaft gepflegt wird und somit die Landschaft und
das Erscheinungsbild Österreichs erhalten bleiben", so Prinz.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

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