- 18.11.2011, 10:59:40
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Staatspreis Mobilität 2011 für "SEEKING - SAFE E-BIKING" - BILD

Wien (OTS) - Sichere Fahrt für Elektro-Zweiräder - so lautet die
Zielsetzung des Gewinnerprojekts in der Staatspreis-Kategorie "Sicher
E-Mobil". Das Winning Team dahinter: AIT - Austrian Institute of
Technology, KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit), Universität für
Bodenkultur (BOKU), STROMBIKE und Land Kärnten. Im Focus der
preisgekrönten Forschungsarbeit: die präzise Analyse der
E-Bike-Fahrdynamik und der E-Biker-Interaktion mit anderen
Verkehrsteilnehmern sowie die Entwicklung konkreter
Sicherheitsmaßnahmen.
Lorbeeren für neue Lösungen in Sachen Sicherheit: Der Staatspreis
Mobilität 2011 in der Kategorie "Sicher E-Mobil" geht an SEEKING -
SAFE E-BIKING, ein innovatives Forschungsprojekt mit dem Ziel
optimaler Sicherheit für Elektro-Zweiradfahrer im Straßenverkehr. Die
Kooperationspartner hinter dem prämierten Projekt: AIT - Austrian
Institute of Technology, KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit),
Universität für Bodenkultur (BOKU), STROMBIKE und das Land Kärnten.
Die von einer unabhängigen Jury internationaler Experten in drei
Kategorien ausgewählten Gewinner des Staatspreises Mobilität 2011
wurden von Verkehrsministerin Doris Bures im Rahmen einer Gala am 17.
November im Technischen Museum Wien geehrt.
Im Mittelpunkt des Gewinnerprojekts SEEKING - SAFE E-BIKING steht
das Thema Sicherheit rund ums Elektro-Zweirad. Die im Vergleich mit
dem klassischen Fahrrad schnellere Beschleunigung des neuen
Verkehrsmittels, seine höhere Fahrgeschwindigkeit, sein in Relation
zu Mofa, Moped & Co. jedoch leises Motorengeräusch, die Begegnungen
von E-Bikern mit Fußgängern, anderen Zweiradfahrern und Autofahrern -
all das und mehr steht auf dem Prüfstand.
Arttypische Fahrdynamik, spezifisches Risiko- und
Konfliktpotenzial sowie Sicherheitsreserven von Elektro-Zweirädern
werden dabei näher beleuchtet. Ganz oben auf der To-do-Liste der
Experten steht die Entwicklung konkreter Maßnahmen für maximale
Sicherheit von E-Bikern und ihren Partnern im Straßenverkehr.
Was macht SEEKING - SAFE E-BIKING so innovativ?
Das Sensationelle und Neue am ambitionierten Forschungsprojekt
SEEKING - SAFE E-BIKING: Erstmalig werden Fahrten mit herkömmlichen
Zweirädern und Elektro-Zweirädern mittels Sensoren aufgezeichnet und
vergleichbar gemacht. Die Analyse der Videoaufzeichnung und die
Auswertung der mittels Spezialtechnik gespeicherten
Fahrdynamikparameter liefern den Sicherheitsforschern wertvolle
Informationen.
Besonders innovativ ist der flexible Einsatz hochpräziser
Sensoren, die mögliche Ähnlichkeiten oder Unterschiede der
Testfahrten aufdecken. Mustererkennung und andere mathematische
Methoden werden für die Auswertung der Informationen herangezogen.
Basierend auf den gewonnenen Daten und deren analytischer Auswertung
werden praktikable Präventivmaßnahmen zur Erhöhung der
Verkehrssicherheit abgeleitet.
Dr. Thann: "Der Zeit ihre Mobilität, der Mobilität ihre Sicherheit!"
KFV-Direktor Dr. Othmar Thann: "Wir freuen uns mit unseren
Kooperationspartnern über die Anerkennung unserer gemeinsamen
Forschungstätigkeit und bedanken uns für diese hohe Auszeichnung. In
Wirklichkeit sind jedoch nicht nur wir die Gewinner, sondern jeder
einzelne Verkehrsteilnehmer, der von diesen Innovationen im Dienste
der Sicherheit profitiert."
Thann betont die Wichtigkeit eines neuen Sicherheitsbewusstseins:
"Das Rad wurde mit dem E-Bike zwar nicht völlig neu erfunden, dennoch
ist auf unseren Straßen ein neues Zeitalter angebrochen: E-Mobilität
bringt besonders im Bereich der Zweiradfahrer stark veränderte
Bewegungs- und Begegnungsmuster mit sich. Unser aller Bewusstsein für
diese neue Art der Fortbewegung muss allerdings noch geschärft
werden. Egal, ob wir selbst im Sattel sitzen oder E-Bikern zu Fuß
oder am Steuer eines Kraftfahrzeugs begegnen: Die neue mobile Spezies
verdient unsere Aufmerksamkeit. In diesem Sinne: Der Zeit ihre
Mobilität, der Mobilität ihre Sicherheit!"
Der Staatspreis Mobilität ist die höchste Auszeichnung des
Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT)
und dient der Förderung alternativer Mobilitätslösungen.
Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/2490
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Pressestelle KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit):
Tel.: 05-77077-1919, E-Mail: [email protected], www.kfv.at
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