- 17.11.2011, 18:14:53
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BZÖ-Widmann: Gemeinsam eine Lösung bei den Studiengebühren diskutieren!
Stillstand kostet unseren Kindern die Zukunft!
Wien (OTS) - Das Wissenschaftsbudget entzaubert zeige, dass von
der Uni-Milliarde und der angekündigten Bildungsoffensive "nur
Peanuts übrig geblieben sind", erklärte BZÖ-Wissenschaftssprecher
Abg. Mag. Rainer Widmann in seinem Debattenbeitrag. Die ohnedies
geringen "Offensivmittel" für die Universitäten etwa würden für die
Aufrechterhaltung des Normalbetriebs gebraucht. Wegen dieser massiven
Geldnot hat Widmann die Wissenschaftssprecher aller Fraktionen
eingeladen, "gemeinsam eine Lösung des Problems der Studiengebühren
zu diskutieren."
Die groß versprochenen Offensivmittel bringen eine Steigerung von
1,75 Prozent für das Uni-Budget - "am Papier!", wie Widmann betonte.
Real sei dies sogar ein Minus für das Uni-Budget. Umso
begrüßenswerter ist für Widmann, dass in der Frage der
Studiengebühren mit sozial gestaffelten Beihilfen quer durch alle
Parteien ein "Umdenkprozess für eine gute Lösung im Gange ist".
Deshalb und wegen des VfGH-Urteils zu den Studiengebühren habe er
alle Wissenschaftssprecher eingeladen, eine gemeinsame und gangbare
Lösung zu entwickeln. Entscheidend dabei müsse aber sein, dass zuerst
geordnete Verhältnisse für österreichische Studenten geschaffen
werden und dann für die rund 60.000 "Einpendler" aus dem Ausland.
Das vom Wissenschaftsminister vorgestellte Budget biete diese Lösung
nicht. "Sie fahren die Zukunft zurück! Sie fahren mit Vollgas in die
Vergangenheit!", so Widmann in Richtung Töchterle. Wie es besser
gemacht werden kann zeige Deutschland, wo trotz Schuldenbremse 12
Mrd. Euro zusätzlich für Forschung und Wissenschaft eingeplant
wurden.
Neben einer ausreichenden Finanzierung des Hochschulbetriebs mahnte
Widmann auch: "Wir brauchen bessere Karrierechancen für
Wissenschafter, damit sie bei uns bleiben und die nötigen
Rahmenbedingungen, dass exzellente Professoren nach Österreich
kommen!" Dazu sei aber auch ein modernes Dienstrecht nötig.
Der derzeitige Stillstand im Forschungs- und Wissenschaftsbereich sei
allerdings ausgesprochen gefährlich. "Dieser Stillstand kostet
unseren Kindern die Zukunft!", warnte der BZÖ-Wissenschaftssprecher.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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