- 17.11.2011, 16:51:23
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Schuster zu Verkauf Wohnbauförderungsdarlehen: Fortsetzung des Weges der Schuldenreduktion wird konsequent fortgesetzt
Verkauf beweist unsere Glaubwürdigkeit - mit Hilfe von Vermögen werden Schulden abgebaut
St. Pölten (OTS/NÖI) - "Das Land Niederösterreich setzt durch den
Verkauf der Wohnbauförderungsdarlehen den Weg der Schuldenreduktion
konsequent fort. Unser Ziel ist es, dass wir in den kommenden beiden
Jahren den Schuldenstand um rund 20 Prozent reduzieren. Mit dem nun
vorgesehen Verkauf kommen wir diesem Ziel einen entscheidenden
Schritt näher. Außerdem ist der Verkauf der Wohnbaudarlehen ein
klarer Beweis für unsere Glaubwürdigkeit. Wir haben immer gesagt,
dass wir Vermögen in Niederösterreich besitzen, nun wird es eben dazu
verwendet, Schulden zu reduzieren", erklärt VP-Landtagsabgeordneter
Mag. Martin Schuster anlässlich des Beschlusses zum Verkauf einer
weiteren Tranche an Wohnbaudarlehen.
"Um die Landesschulden weiter zu verringern, setzen wir auf einen Mix
an Maßnahmen: Einerseits wird das im Voranschlag geplante Defizit aus
Mitteln des 'NÖ Sparbuchs', der Veranlagung, gedeckt. Andererseits
wird das strukturelle Defizit durch weitere
Verwaltungsreformmaßnahmen wie der Nicht-Nachbesetzung von
Dienstposten oder dem Heben von Synergieeffekten im
Gesundheitsbereich verringert. Aufgrund der allgemeinen finanziellen
Entwicklung ist nun als dritte Maßnahme der Verkauf von aushaftenden
Wohnbauförderungs-Darlehen mit einem Nominalwert von 928 Millionen
Euro vorgesehen. Mit dem Erlös werden wir zu 100 Prozent Schulden
tilgen. Damit machen wir einen wichtigen Schritt zur Beibehaltung der
hervorragenden Kreditwürdigkeit, die das Land Niederösterreich
genießt, ohne dass unsere Bürgerinnen und Bürger harte und
schmerzhafte Eingriffe spüren", so Schuster.
"Für die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher bzw. für die
Wohnbauförderung hat diese Entscheidung keinerlei Auswirkungen. Allen
Kritikerinnen und Kritikern ist ein und für alle Mal ins Stammbuch
geschrieben, dass in Niederösterreich nicht nur die gesamten
Wohnbauförderungsmittel des Bundes, sondern auch zusätzliche
Landesmittel für den Wohnbau bzw. die ökologische Sanierung verwendet
werden. Hier können sich andere Bundesländer eine Scheibe davon
abschneiden. Denn bei uns in Niederösterreich gilt auch weiterhin die
Devise, dass Wohnen für alle Niederösterreicherinnen und
Niederösterreicher leistbar bleiben muss. Außerdem forcieren wir die
thermische und ökologische Gesamtsanierung - etwas, was von Experten
als wichtiges Zeichen für die Zukunft gesehen wird. Wer etwas anderes
behauptet, dem geht es nicht um die Sache, sondern nur um billige
Polemik", stellt der VP-Wohnbausprecher klar.
Rückfragehinweis:
Volkspartei Niederösterreich, Presse
Mag.(FH) Martin Brandl
Tel.: 02742/9020 DW 140, Mob: 0664/1464897
mailto:[email protected]
www.vpnoe.at
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