- 17.11.2011, 09:18:01
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ÖAMTC-Vergleichstest von motorunabhängigen Pkw-Innenraumheizungen (+ Foto)
Konventionelle Standheizung überzeugt im Test mit bester Heizleistung; Verbesserungsbedarf bei Alternativen
Wien (OTS) - Die Temperaturen fallen und am frühen Morgen sieht
man bereits die ersten Autofahrer, die mit Handschuhen und Eiskratzer
bewaffnet vor ihrem Fahrzeug stehen. Mittlerweile gibt es Zubehör,
das dieser unangenehmen Arbeit den Garaus machen soll. Der ÖAMTC hat
daher in Zusammenarbeit mit seinen Partnerclubs in einer Klimakammer
winterliche Verhältnisse simuliert und drei Heizsysteme für den
Pkw-Innenraum getestet. Zum Konzeptvergleich traten neben einer
konventionellen Standheizung (Webasto TT Evo 5) ein elektrisches
Standheizungssystem (DEFA Termini 1850) und ein Akku-Scheibenenteiser
(ivt) gegeneinander an. Die Testkandidaten haben wurden im
Kriterienvergleich mit "gut", "befriedigend" und "genügend" bewertet.
Überprüft wurden die Produkte in den Kriterien "Enteisen der
Frontscheibe", "Mobilität", "Umwelteinfluss" und "Bedienung".
Der ÖAMTC-Vergleich zeigt, dass die meisten Fahrzeugbesitzer mit
einer herkömmlichen Standheizung am besten bedient sind. "Diese
Systeme funktionieren unabhängig vom Stromnetz und haben eine gute
Heizleistung. Damit ist auch bei tiefen Temperaturen ein eisfreies
und gut vorgewärmtes Auto gewährleistet", erklärt ÖAMTC-Techniker
Steffan Kerbl. Wer einen Parkplatz in der Nähe einer Steckdose hat,
kann alternativ auf eine elektrische Standheizung zurückgreifen. Der
Vorteil: Zum Betrieb wird kein Kraftstoff benötigt und die
Starterbatterie wird nicht belastet. Der Akku-Scheibenenteiser konnte
im ÖAMTC-Test hingegen nicht überzeugen. "Dieses netzunabhängige
System hat schlicht zu wenig Heizleistung, um die Frontscheibe
zufriedenstellend abzutauen", kritisiert Kerbl.
Die Ergebnisse im Detail
* Konventionelle Standheizung (ÖAMTC-Wertung: "gut"): Das System
wird mit Kraftstoff und Starterbatterie betrieben. "Die Standheizung
sorgt innerhalb von 30 Minuten für angenehme Innenraum-Temperaturen
und eisfreie Scheiben. Auch das Kühlwasser wird von der Heizung
vorgewärmt", erklärt der ÖAMTC-Techniker. Die herkömmliche
Standheizung kann überall im Freien verwendet werden. Der Nachteil:
Im Betrieb werden Abgase erzeugt, Kraftstoff verbraucht und die
Batterie belastet.
* Elektrische Standheizung (ÖAMTC-Wertung: "befriedigend"): Der
Betrieb erfolgt mittels Strom aus der Steckdose, die Starterbatterie
wird nicht belastet. Da auch kein Kraftstoff nötig ist, wird vor Ort
kein Schadstoffausstoß erzeugt. Das System wärmt sowohl Innenraum als
auch den Motor vor. Die Heizleistung ist nur unwesentlich schwächer
als bei der konventionellen Standheizung. "Der Nachteil des Systems
ist die Netzabhängigkeit. Der Betrieb ist nur in der Nähe einer
Steckdose möglich", schildert der ÖAMTC-Experte.
* Akku-Scheibenenteiser (ÖAMTC-Wertung: "genügend"): Diese Geräte
betreiben mit einem Batteriepaket einen elektrischen Heizlüfter. "Der
Akku-Scheibenenteiser dient lediglich dem Enteisen der Frontscheibe.
Der Innenraum kann mit der noch Motor können mit der vorhandenen
Kapazität vorgewärmt werden", erläutert der ÖMATC-Techniker. Die
Akkuheizung ist zwar im geladenen Zustand netzunabhängig, muss aber
vorher an der Steckdose aufgeladen werden. Das ist zwar auch über den
Zigarettenanzünder möglich, wird vom Hersteller aber nicht empfohlen.
Informationen zu allen getesteten Produkten und weitere Tests des
ÖAMTC findet man unter www.oeamtc.at/tests.
Aviso an die Redaktionen:
Bildmaterial zu dieser Aussendung ist unter www.oeamtc.at/presse
abrufbar.
Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Stefan Tschernutter
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:[email protected]
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