• 16.11.2011, 13:53:09
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VP-Leeb: Neuordnung der Kunsthalle muss mit verschleierter Gesellschafterstruktur aufräumen

Stadt Wien und nicht neugegründeter Verein muss Gesellschafter der Kunsthalle und KÖR werden

Wien (OTS) - Was für die Wiener Festwochen gilt, muss auch für
andere Kulturinstitutionen der Stadt Wien gelten, die mit
Millionenbeträgen aus Steuergeldern subventioniert werden. Bei den
Wiener Festwochen ist die Stadt Wien Gesellschafter der G.m.b.H.
Warum bei einer neu gegründeten Kunsthalle G.m.b.H. und der Kunst im
öffentlichen Raum G.m.b.H. eine andere Konstruktion zum Einsatz
kommen sollte, bleibt im Dunklen.

"Wie die vergangenen Monate bewiesen haben, mahlen die Mühlen
diesbezüglich in Wien sehr langsam und es steht zu befürchten, dass
die nunmehrig geplanten Änderungen rund um die KÖR und die Kunsthalle
wieder nur ein unbefriedigendes Flickwerk undurchsichtiger
Konstruktionen und Verflechtungen bleiben. Dass nicht die Stadt Wien,
sondern wieder ein privaten Verein, Gesellschafter der G.m.b.H.s sein
soll, ist jedenfalls nicht akzeptabel", so ÖVP Wien Kultursprecherin
LAbg. Isabella Leeb in einer Reaktion auf die über von Klaus
Werner-Lobo angekündigte Strukturreform.

Selbstverständlich sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KÖR
und der Kunsthalle, die sich nichts zu Schulden kommen haben lassen,
ohne wenn und aber in die Neue Gesellschaft zu übernehmen, um eine
reibungslose Weiterführung der Institutionen zu gewähren. Für Gerald
Matt und den Vorstand der bisherigen Kunsthalle gilt dies
selbstverständlich nicht. Wenn der Grüne Kultursprecher Werner-Lobo
nun meint, dass bei Missbrauch von Steuergeldern, auch ohne
strafrechtliche Tatbestände, von der Politik die Notbremse gezogen
werden muss, dann stellt sich die Frage, warum in Sachen Kunsthalle,
diese erst nach dem eigentlichen Unfall betätigt wird.

"Der Karren wurde schon längst gegen die Wand gefahren. Es empfiehlt
sich, diesen nicht zu reparieren, sondern sich ein komplett neues
Gefährt zuzulegen. Eines, das der Stadt Wien direkt gehört und nicht
wieder über dubiose Leasingkonstruktionen angeschafft wird", so Leeb
abschließend.

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (+43-1) 4000 /81 913
mailto: [email protected]

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