- 16.11.2011, 11:42:12
- /
- OTS0130 OTW0130
Neue Ermittlungen gegen den suspendierten Kriminalisten Franz Pripfl
Der außer Dienst gestellte Fahnder soll eine russische Geschäftsfrau massiv bedroht haben. Jetzt blüht ihm neue Anklage.
Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet, droht dem
53jährigen ehemaligen Spitzenpolizisten Franz Pripfl nach seiner -
nichts rechtskräftigen - Verurteilung wegen zu großer Nähe zum
Rotlicht nun ein weiteres Strafverfahren. Am Wiener Landesgericht
wird in einer weiteren Causa ermittelt, die den Leumund des
Ex-Fahnders erneut schwer belasten könnte. Es werden Aussagen
geprüft, die Pripfl gegenüber eine russisch stämmigen Geschäftsfrau
getätigt haben soll. Als die Frau im April dieses Jahres nicht
imstande war, das ihr von Pripfl geborgte Geld (rund 30.000 Euro)
zurückzuzahlen, soll dieser ihr gedroht haben, sie "einsperren zu
lassen". Einmal soll er dabei angegeben haben, ein "großer
Rotlichtboss" zu sein, der gute Kontakte zu den Wiener Größen wie
"Rocky" oder "Repic, der Zopf" hätte. Ein anderes Mal wieder
bezeichnete sich Pripfl gar als "Polizeichef". Zudem soll Pripfl von
der Russin einen "Wucherzinssatz" von 17 Prozent verlangt haben.
Letztlich, so die Aussage der Frau bei der Polizei, hätte ihr Pripfl
sogar geraten, einen Drogenhadel aufzuziehen.
Dem Vernehmen nach wird gegen Pripfl wegen des Tatverdachtes des
Amtsmissbrauchs, der gefährlichen Drohung und Anstiftung zu einer
strafbaren Handlung ermittelt.
Er selbst bestreitet gegenüber NEWS diese Vorwürfe vehement. Es
gilt die Unschuldsvermutung.
Rückfragehinweis:
Sekretariat NEWS
Chefredaktion
Tel.: (01) 213 12 DW 1103
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NES






