- 16.11.2011, 11:38:12
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Vassilakou/Hora: Neue Parkgebühren für Wien - mehr Platz, weniger Feinstaub, mehr Klimaschutz
Parkpickerl wird billiger - Preise für Kurzparken und Strafen für Falschparken werden angehoben
Wien (OTS) - Die rot-grüne Stadtregierung hat neue Parkgebühren
für Wien beschlossen. Ab 1. März 2012 wird das Parkpickerl für
BezirksbewohnerInnen um elf Prozent billiger. Anstatt wie bisher
zwölf Euro pro Monat, wird es ab 1. März zehn Euro monatlich kosten.
Zuzüglich der Antrags- und Verwaltungsabgabe sinkt damit der
Jahrespreis des Parkpickerls auf rund 179 Euro.
Demgegenüber werden die Preise für das Kurzparken angehoben: Ab 1.
März 2012 kosten 30 Minuten Kurzparken einen Euro, 60 Minuten
Kurzparken zwei Euro, 90 Minuten drei Euro und 120 Minuten vier Euro.
Für das Falschparken werden in Wien ab 1. März 36 statt bisher 21
Euro fällig.
Eine Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung, die Anhebung der
Gebühren für das Kurzparken sowie ein strategisches Garagenprogramm
und der Ausbau des Öffentlichen Verkehrs führen zu einer Entschärfung
der Parkplatzsituation in der Stadt und zu einer Verbesserung der
Luftqualität. Denn weniger Autoverkehr in der Stadt bedeutet weniger
Abgase, weniger Feinstaub, mehr Platz. Ziel ist, dass möglichst alle,
die mit dem Auto nach Wien kommen, dieses am besten schon am
Stadtrand abstellen und auf das gut ausgebaute Öffi-Netz umsteigen.
Daher wurde auch vor wenigen Wochen eine Verbilligung der
Jahresnetzkarte auf einen Euro pro Tag präsentiert.
"Die Stadt Wien beschreitet damit den Weg des konsequenten
Klimaschutzes und der Feinstaubbekämpfung. Wien hat seit Jahren ein
massives Feinstaubproblem. Heuer sind bereits an mindestens 10
Messstellen die Grenzwerte für die Feinstaubbelastung überschritten,
zum Teil erheblich. Hier können wir nicht einfach zusehen und Jahr
für Jahr massive Gesundheitsbelastungen in Kauf nehmen. Das gleiche
gilt für den Klimaschutz. Flutkatastrophen, wie die in Genua vor
wenigen Tagen, werden in Zukunft vermehrt auftreten, wenn es nicht
gelingt, beim Klimaschutz wesentliche Fortschritte erzielen", so
Maria Vassilakou, Wiens Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin.
Landtagsabgeordneter Karlheinz Hora, Verkehrssprecher der SPÖ Wien,
betont vor allem drei Gründe für dieses Paket: "Der SPÖ ist es in den
Gesprächen ein zentrales Anliegen gewesen, die BezirksbewohnerInnen
zu entlasten. Das ist uns doppelt gelungen: sowohl bei der
Parkplatzsituation, als auch beim Parkpickerl-Preis. Während
letzteres billiger wird, führt der höhere Kurzparkpreis zu mehr
verfügbaren Parkplätzen." Die neue Preisstaffelung orientiere sich an
den Durchschnittspreisen für Kurzparkplätze in Garagen. Zweitens hebt
Hora den verkehrslenkenden Effekt hervor: "Nachdem Niederösterreich
seine verkehrspolitischen Hausaufgaben nicht erledigt, sorgen wir mit
diesen Kurzparkpreisen dafür, dass die WienerInnen unter diesen
Versäumnissen nicht länger leiden müssen. Menschen, die ein
Parkpickerl besitzen, sollen in ihrem Grätzel auch einen Parkplatz
finden und nicht vom Pendlerverkehr verdrängt werden." Die Erhöhung
für Falschparker bezeichnet der SP-Verkehrssprecher als weiteren
wichtigen Schritt, um auch Falschparker mit ausländischen Kennzeichen
künftig belangen zu können. (Schluss)
Rückfragehinweis:
Andreas Baur Mediensprecher Vzbgm. Maria Vassilakou 0664 831 74 49 [email protected] Mag. Martin Schipany SPÖ-Klub Rathaus, Presse (01) 4000-81 923 [email protected] www.rathausklub.spoe.at
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