- 16.11.2011, 11:24:18
- /
- OTS0115 OTW0115
ÖAMTC: Glatteis und Nebel machen die Straßen gefährlich (+ Foto)
Bei schwierigen Straßenverhältnissen Geschwindigkeit ist angepasstes Fahrverhalten das Um und Auf
Wien (OTS) - Die heutige Massenkarambolage im Burgenland zeigt: Im
Herbst ist auf Österreichs Straßen besondere Vorsicht geboten. Bei
Temperaturen um und unter dem Gefrierpunkt können Nebel und Glatteis
die Fahrbahn zu einem gefährlichen Abenteuer machen. "Im dichten
Nebel und schon bei Verdacht auf Glatteis sind angepasste
Geschwindigkeit und richtiger Abstand das Gebot der Stunde.
Insbesondere junge und unerfahrene Lenker unterschätzen oft die
Risiken von winterlichen Straßenverhältnissen und sind viel zu
schnell unterwegs", erklärt Roland Frisch, Instruktor der ÖAMTC
Fahrtechnik. Bei Eis auf der Fahrbahn muss die Geschwindigkeit um 70
Prozent reduziert werden, damit der Bremsweg sich nicht ändert. Auch
bei Nebel ist die Fahrbahn feucht, der Bremsweg verlängert sich.
Aufgrund der schlechten Sicht kann es mitunter sogar notwendig sein,
Schritttempo zu fahren.
Tipps der ÖAMTC Fahrtechnik zum Fahren bei Nebel und Glatteis
im Spätherbst
* Vorausschauend fahren und Geschwindigkeit verringern: "Dadurch
verschafft man sich einen Polster und kann auch in Notsituationen
noch angemessen reagieren", sagt der Experte der ÖAMTC Fahrtechnik.
Im Nebel sollte man tunlichst rechts bleiben und keinesfalls
überholen.
* Abstand vergrößern: Gilt normalerweise ein Abstand von zwei
Sekunden als ausreichend, so sollte bei Glatteisgefahr der
Sicherheitsabstand drei bis vier Sekunden betragen. "Auch bei Nebel
sollte man sich nicht auf die Rücklichter des Vorausfahrenden
verlassen und genügend Abstand halten", hält Frisch fest.
* Ruckartige Lenkbewegungen und Bremsmanöver vermeiden: Durch
einen zu forschen Fahrstil kann man leicht die Kontrolle über das
Fahrzeug verlieren. "Ruhig, rund und anti-aggressiv ist der bewährte
Fahrstil auf rutschigem Untergrund", empfiehlt der ÖAMTC Fahrtechnik
Experte.
* Ablenkungen vermeiden: Gerade bei schwierigen
Fahrbahnverhältnissen ist es wichtig, sich auf die Straße zu
konzentrieren. Weder die Stimmung im Auto, noch Handy oder Navi
dürfen in einer solchen Situation ablenken.
* Richtige Beleuchtung: Bei schlechter Sicht ist sehen und gesehen
werden das Um und Auf. "Bei leichtem Nebel reicht das Abblendlicht,
wird die Nebelsuppe dicker, sollte man Nebelscheinwerfer und
-schlussleuchte einschalten", erklärt der Instruktor der ÖAMTC
Fahrtechnik. Das Fernlicht darf nicht eingeschaltet werden, weil es
dadurch zu einem Spiegeleffekt kommt und der Fahrer sich selbst
blendet.
* Ein Unfall oder eine Panne sind im Nebel besonders gefährlich.
"Wenn irgend möglich, sollte das Fahrzeug unbedingt von der Straße
gebracht werden. Geht das nicht, müssen alle Mittel zur
Sichtbarmachung ausgeschöpft werden", appelliert der Experte der
ÖAMTC Fahrtechnik. Das bedeutet: Warnblinkanlage und Licht
einschalten, Pannendreieck aufstellen und keinesfalls die Warnweste
vergessen.
* Adäquate Winterausrüstung: Das Auto muss für winterliche
Straßenverhältnisse ausgerüstet sein. "Die situative
Winterausrüstungsverpflichtung gilt zwar von 1. November bis 15.
April, das Wetter kümmert sich aber nicht immer um diese Regelung",
weiß der Experte der ÖAMTC Fahrtechnik. Es liegt damit auch in der
Eigenverantwortung des Lenkers, sein Fahrzeug entsprechend
auszurüsten.
Licht-Check und Wintertraining der ÖAMTC Fahrtechnik sind
optimale Vorbereitung für Spätherbst und Winter
Eine intakte Beleuchtungsanlage kann im Straßenverkehr gerade im
nebligen Herbst lebenswichtig sein. "Jeder Autofahrer sollte
regelmäßig selbst überprüfen, ob alle Lichter intakt sind", rät der
Instruktor der ÖAMTC Fahrtechnik. Für ÖAMTC-Mitglieder besteht an
allen Stützpunkten österreichweit die Möglichkeit einer kostenlosen
Überprüfung durch die Club-Techniker. Dort werden die Scheinwerfer
auch optimal eingestellt und bei Bedarf defekte Lämpchen gewechselt.
Mehr Infos zu den Prüfdienstleistungen des Clubs gibt es unter
www.oeamtc.at/pruefdienste.
Wer auf unterwartete Witterungsverhältnisse richtig reagieren
kann, ist sicherer unterwegs. "Bei einem Fahrtechnik Training in
einem der neuen ÖAMTC Fahrtechnik Zentren österreichweit kann man im
sicheren Rahmen erfahren, wie man Gefahrensituationen am besten
meistert", hält Frisch abschließend fest. Unter
www.oeamtc.at/fahrtechnik kann man sich über die Angebote informieren
und Kurse direkt online buchen.
Aviso an die Redaktionen:
Bildmaterial zu dieser Aussendung ist unter www.oeamtc.at/presse
abrufbar.
Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Stefan Tschernutter
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | OCP






