Büroleiter von LH Dörfler stellt klar: Sonderbetreuungseinrichtung auf der Saualm wird saniert
Nach Renovierungsarbeiten werden Asylwerber wieder der Betreuungseinrichtung auf der Saualm zugewiesen.
Klagenfurt (OTS) - Bezugnehmend auf die morgige Berichterstattung
in der Tageszeitung "Der Standard" sowie auf eine aktuelle
Pressemeldung der Austria Presse Agentur stellt der Büroleiter von
Flüchtlingsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Mag. Johannes
Graber klar, dass die Sonderbetreuungseinrichtung auf der Saualm
derzeit nur vorübergehend geschlossen ist und dass diese nach
Abschluss von Renovierungsarbeiten unverzüglich wieder aufgesperrt
wird. "Die aufgestellte Behauptung, dass ein Streit zwischen dem Land
Kärnten und der Betreiberin des Heimes für Asylwerber ein
Schließungsgrund sei, ist klar zurück zu weisen. Derzeit werden
Renovierungsarbeiten über den Fenstertausch hinaus vorgenommen.
Aufgrund der Jahreszeit ist es aber für die Asylwerber unzumutbar,
sich während der Renovierungsphase in der Betreuungseinrichtung
aufzuhalten", stellt Graber fest. Die sonst auf der Saualm zu
betreuenden Asylwerber wurden lediglich vorübergehend anderen
Quartieren zugewiesen. Zudem ist die Behauptung, es gebe Streit
betreffend dem Security Dienst ebenso falsch. Vielmehr wurde ein
Konzept für sämtliche Kärntner Asylwerberquartiere ausgearbeitet und
befindet sich bereits in Umsetzung. "Diese Maßnahmen sind deshalb
getroffen worden, um die Betreuungsqualität für diese Asylwerber zu
erhöhen", so Graber weiter.
Landeshauptmann Gerhard Dörfler wird auch weiterhin an dem
Betreuungskonzept auf der Saualm festhalten, weil dieses nachweislich
eine präventive Wirkung auf straffällig gewordene Asylwerber hat.
Hinsichtlich der Bezeichnung "Sonderanstalt" auf der Kärntner
Saualm appelliert Graber an die journalistische Qualität der
heimischen Medien. "Die Betreuungseinrichtung wurde von
Flüchtlingsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler nie als
"Sonderanstalt" bezeichnet. Die Sonderbetreuungseinrichtung auf der
Saualm sei für Asylwerber mit einem besonderen Betreuungsbedarf
geschaffen worden", reagiert Graber und weist die heimische
Medienlandschaft auf die korrekte Bezeichnung dieses
Betreuungsquartiers hin.
Pressesprecherin: Dr. Larissa Herzog-Sternath














