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OTS0254   15. Nov. 2011, 13:56

Schieder begrüßt Vorstoß der EU-Kommission zu Kontrolle der Rating-Agenturen

"EU-Kommission scheint tatsächlich aufzuwachen"


"Vollste Unterstützung" sichert
Finanzstaatssekretär Andreas Schieder dem heutigen Vorschlag der
EU-Kommission bezüglich einer verstärkten Kontrolle von
Rating-Agenturen zu. "Es sieht so aus, als wäre die EU-Kommission nun
tatsächlich aufgewacht und zieht nun Lehren aus der Krise, die Europa
nun seit mehr als drei Jahren in Atem hält", so Schieder. ****

"Die Krise wurde nicht dadurch ausgelöst, dass ein Großteil der
Bevölkerung über ihren Verhältnissen gelebt hat, sondern durch
unregulierte Finanzmärkte. Rating-Agenturen haben zum Teil zu einer
Verschärfung der Situation beigetragen", betont Schieder. Die nun
vorgelegten Vorschläge sehen unter anderem Haftungen für fehlerhafte
Benotungen und eine verbesserte Kontrolle der Methodologie der
Ratings. "Damit könnten erstmals Rating-Agenturen zur Verantwortung
gezogen werden und die Transparenz würde deutlich erhöht. Zwei nicht
zu unterschätzende Punkte", so Schieder.

Der Finanzstaatssekretär zeigt sich auch erfreut darüber, dass es in
Zukunft zu einem Verbot von Eigentumsverschränkungen zwischen den
Agenturen und den Auftraggebern kommen und die Rating-Agentur bei
Auftragsratings regelmäßig gewechselt werden soll.

Staatssekretär Schieder hofft nun auf eine rasche Umsetzung der Pläne
auf europäischer Ebene. Die Umsetzung sollte sich nahe am nun
präsentierten Vorschlag orientieren. (Schluss) tt/mp

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0254 2011-11-15 13:56 151356 Nov 11 NSK0006 0207



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