• 15.11.2011, 13:15:44
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Khol: Senioren unterstützen Umsetzung der Schuldenbremse in der Verfassung

Khol sieht gemeinsames Bekenntnis zum Sparen als wichtigen Schritt für die Zukunft Österreichs

Wien (OTS) - Anlässlich des heutigen Beschlusses im Ministerrat,
nun eine Schuldenbremse in der Verfassung zu verankern, hält
NR-Präs.i.R. Univ.-Prof. Dr. Andreas Khol, Bundesobmann des
Österreichischen Seniorenbundes und Präsident des Österreichischen
Seniorenrates ausdrücklich fest:

"Ich hatte schon vor Wochen auf die Notwendigkeit dieser
Schuldenbremse in der Verfassung hingewiesen und bin froh, dass dies
mit der heutigen Ministerratssitzung nun so rasch umgesetzt werden
kann. Freilich ergibt sich daraus, dass nun zahlreiche strukturelle
Sparmaßnahmen werden folgen müssen. Wir Senioren haben mehrfach -
auch mit den gestrigen maßvollen Pensionsverhandlungen - bewiesen,
dass uns das große Ganze, das Wohlergehen aller Generationen im Lande
und die Zukunfsfähigkeit des Landes selbst wichtige Anliegen sind."

"Vor mittlerweile eineinhalb Jahren haben wir Seniorenvertreter
unser erstes Paket zu strukturellen Sparmaßnahmen im Pensionsbereich
mit einem Gesamtumfang von einer guten Milliarde vorgelegt. Dabei
geht es um die Abschaffung von Privilegien im staatsnahen Bereich,
Schließen von Schlupflöchern in die Frühpension, ASVG für Alle
rascher als bis Mitte der 2040er Jahre, Abstellen von
Zwangspensionierungen, Belohnungen für Arbeiten nach 60/65 und vieles
anderes mehr. Auch in den Bereichen Verwaltung, Gesundheit und Pflege
gibt es zahlreiche Möglichkeiten der Effizienzsteigerung und damit
der nachhaltigen Einsparung - auch diese haben wir mehrfach
aufgezeigt", stellt der ÖVP-Seniorenbundobmann fest.

"Jetzt wird es wichtig sein, rasch ausgewogene Lösungen zu finden.
Sparen am System und nicht an den Menschen muss dabei das Ziel sein.
Daher sollten möglichst bald möglichst viele Bevölkerungsgruppen des
Landes an den Verhandlungstischen zusammenkommen. Viele Lösungen
liegen schon bereit - jetzt gilt es, diese umzusetzen. Wir Senioren
stehen bereit, uns umgehend und konstruktiv in diese Verhandlungen
einzubringen", so Khol abschließend.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund
stv. Generalsekretärin Susanne Walpitscheker, 0650-581-78-82; [email protected]; www.seniorenbund.at

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