- 15.11.2011, 11:26:47
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WKÖ-Steindl: "Schwellenwerteverordnung ist Schutzwall gegen die Krise"
Gewerbe- und Handwerk: Faire und unbürokratische Auftragsvergabe ist gesichert- Forderung nach Fairness-Katalog: KMU den Vorzug vor Generalunternehmungen geben
Wien (OTS/PWK807) - "Kleine und mittlere Unternehmen in den
Regionen profitieren im großen Ausmaß von der
Schwellenwerteverordnung", freut sich Konrad Steindl, Obmann der
Bundessparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Österreich
(WKÖ), über die heute fixierte Verlängerung der Schwellenwerte bei
der öffentlichen Auftragsvergabe. "Die höheren Schwellenwerte sind
ein massiver Schutzwall gegen die Krise. Damit schafft die Regierung
eine Win-Win-Win-Situation für Staat, Betriebe und Arbeitnehmer. Die
Kommunen können flexibler und schneller auf die Marktlage reagieren,
profitieren von geringeren Verwaltungskosten und marktkonformen
Preisen, Betriebe ersparen sich langwierige und bürokratische
Ausschreibungen. Wenn der Auftrag innerhalb der Region vergeben wird,
ersparen sich unsere Unternehmer darüber hinaus Fahrtspesen und
Tagesdiäten, Arbeitsplätze werden gesichert." Gerade weil die
öffentlichen Aufträge immer weniger werden, sei es von entscheidender
Bedeutung, diese auch in der Region zu halten.
Der Bundesspartenobmann geht jedoch noch einen Schritt weiter und
fordert die Umsetzung eines Fairness-Katalogs. Mit diesem Katalog
würden kleine und mittlere Betriebe bei öffentlichen Ausschreibungen
den Vorzug vor Generalunternehmungen bekommen. Steindl denkt dabei
vor allem an die Wohnbauträger: "Sollten alleine die sozialen
Wohnbauträger der Bundeshauptstadt diesen Fairness-Katalog
unterzeichnen, würden die kleinen und mittleren Wiener Handwerks- und
Gewerbetriebe gewaltigen Aufwind erfahren." (AC)
Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich, Bundessparte Gewerbe und Handwerk
Helmut Heindl
Tel.: T:+43 (0)5 90 900 3291, F:+43 (0)5 90 900 217
mailto:[email protected]
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