• 15.11.2011, 11:15:05
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Mitterlehner: Mit Schuldenbremse effizienter werden und Spielraum für die Zukunft schaffen

Wirtschaftsminister zu BIP-Schnellschätzungen: Schuldenkrise greift zunehmend auf Realwirtschaft über - Triple-A sichern, um Handlungsspielraum für effiziente Maßnahmen zu bewahren

Wien (OTS/BMWFJ) - Wien (BMWFJ). Die heute vom Wifo und von
Eurostat vorgelegten Schnellschätzungen für das Wirtschaftswachstum
im dritten Quartal 2011 bestätigen, dass die Finanz- und
Schuldenkrise zunehmend auf die Realwirtschaft übergreift, wie
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner betont. "Österreich ist im
europäischen Vergleich gut aufgestellt, aber auch unser Wachstum
verliert an Schwung. Daher geht es jetzt darum, dass wir durch
Instrumente wie die neue Schuldenbremse in allen Bereichen
effizienter werden und einen echten Reformschub im Interesse des
Standorts Österreich auslösen. Denn wir müssen unsere
Triple-A-Bonität auch deshalb nachhaltig sichern, um handlungsfähig
zu bleiben, wenn sich die Krise weiter zuspitzen sollte", so
Mitterlehner.

Im Vergleich zur Vorjahresperiode wuchs das Bruttoinlandsprodukt im
dritten Quartal laut Wifo um real 2,6 Prozent. Im Vergleich zum
zweiten Quartal 2011 verlangsamte sich jedoch das Wachstum auf 0,3
Prozent. Positiv ist neben dem starken Konsum, dass die
Ausrüstungsinvestitionen um zwei Prozent gestiegen sind und auch die
Bruttoanlageinvestitionen um 0,6 Prozent. "Wir wollen diesen Trend
forcieren und die Unternehmen bei ihren Investitionen durch
zinsgünstige ERP-Kredite sowie Haftungsübernahmen unterstützen",
verweist Mitterlehner auf die Instrumente der Austria
Wirtschaftsservice (aws). Als Maßnahme gegen die zurückgehenden
Bauinvestitionen verweist Mitterlehner auf die Fortführung der
Bundes-Förderaktion für die thermische Sanierung, für die auch im
nächsten Jahr 100 Millionen Euro vorgesehen sind. "Damit können
wieder nachhaltige Investitionen von über 800 Millionen Euro
ausgelöst werden", so Mitterlehner.

Weiter an Bedeutung gewinnt auch die Internationalisierungs-Offensive
des Wirtschaftsministeriums und der Wirtschaftskammer Österreich.
"Die Auslandsnachfrage lässt insgesamt nach. Um neue Märkte mit
innovativen Produkten zu erschließen, helfen wir vor allem Klein- und
Mittelbetrieben beim Schritt in den Export", so Mitterlehner.
Gefördert werden Instrumente wie der Besuch wichtiger Branchentreffs
und die Teilnahme an Forschungskooperationen genauso wie die
Exportschecks speziell für kleine und mittlere Unternehmen.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
   Pressesprecher des Bundesministers:
   Mag. Waltraud Kaserer
   Tel.: +43 (01) 71100-5108 / Mobil: +43 664 813 18 34
   mailto:[email protected]
   www.bmwfj.gv.at
   
   Mag. Volker Hollenstein
   Tel.: +43 (01) 71100-5193 / Mobil: +43 664 501 31 58
   [email protected]

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