• 14.11.2011, 11:12:30
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DHL veröffentlicht neue Studie - Global Connectedness Index 2011 sieht erhebliches Potential für Wirtschaftswachstum

Honolulu (OTS) - - Neue Daten belegen, dass die Globalisierung
nicht so weit fortgeschritten ist, wie viele glauben
- Fortgesetzte wirtschaftliche Integration gut für weltweites
Wachstum
- Intensivere Vernetzung ermöglicht ein schnelleres Ende der
Wirtschaftskrise

11. November 2011 - DHL, der weltweit führende Logistikanbieter,
veröffentlichte heute den ersten DHL Global Connectedness Index
(GCI), eine detaillierte länderspezifische Analyse des globalen
Austauschs von Waren, Dienstleistungen, Finanzen und Personen. Die
Studie belegt, dass die Globalisierung bei weitem nicht so weit
vorangeschritten ist, wie viele Beobachter glauben, und dass eine
fortgesetzte wirtschaftliche Integration für ein Wachstum des
weltweiten Bruttoinlandsprodukts von fünf Prozent oder mehr sorgen
könnte. Der GCI ordnet 125 Länder nach der Intensität und Reichweite
ihrer Integration in die Weltwirtschaft und analysiert überdies die
Beziehung zwischen globaler Vernetzung und Wohlstand. Die Studie
dokumentiert, dass die globale Vernetzung ein enormes Potenzial für
Wachstum beinhaltet, selbst unter den derzeit am stärksten vernetzten
Ländern.

Die GCI-Studie wurde anlässlich der APEC CEO Summit and Leaders'
Week in Honolulu vorgestellt, einem jährlichen Gipfeltreffen, auf dem
sich Staatsoberhäupter und Wirtschaftsführer der Welt treffen, um
internationale Wirtschaftsfragen zu diskutieren. Die Studie wurde im
Auftrag von DHL von dem renommierten Ökonomen und Experten für
internationale Wirtschaftsstrategie Pankaj Ghemawat, Professor für
Global Strategy an der IESE Business School, Barcelona, durchgeführt.

"Diese Studie beweist, dass eine vernetzte Welt im Hinblick auf
globalen Wohlstand und individuelle Entwicklung eine bessere Welt
ist. Der freie Handel mit Produkten und Dienstleistungen trägt
wesentlich zum globalen Wohlstand bei", sagte Roger Crook, CEO von
DHL Global Forwarding, Freight. "Die Daten aus der DHL-Studie dürften
für Unternehmen und Politik gleichermaßen von Nutzen sein, da sie
Geschäfts- und Handelsstrategien prägen", so Crook. "Durch die
Erkenntnis, in welchem Maße wir tatsächlich miteinander verbunden
sind, können Länder die Möglichkeiten und Kanäle bestimmen, durch die
sie ihren Wohlstand erhöhen können."

"Unsere Forschung zeigt, dass die globale wirtschaftliche
Integration nicht so tiefgehend ist, wie sie vielfach wahrgenommenen
wird. Daher sehen wir ungenutztes Wachstumspotential für jedes
einzelne Land sowie weltweit. Eine Verbesserung der globalen
Vernetzungen wird voraussichtlich zu weiterem Wachstum führen, so
dass Billionen von Dollar zum globalen Bruttoinlandsprodukt
hinzukommen", so Ghemawat weiter.

Der DHL Global Connectedness Index 2011 analysiert Daten von 10
verschiedenen Arten internationaler Verkehrsströme aus den Kategorien
Handel, Kapital, Informationen und Personen in den Jahren 2005 bis
2010. Im Gegensatz zu bestehenden Indizes analysiert der GCI nicht
nur die Intensität der grenzüberschreitenden Interaktion der Länder,
sondern auch ihre geographische Reichweite; er unterscheidet zwischen
Ländern, die ein wirklich hohes Maß an weltweiter Vernetzung
aufweisen, und denen, die lediglich mit einer kleinen Zahl von
Partnerländern tiefgehende Verbindungen pflegen. Darüber hinaus
basiert er ausschließlich auf konkreten quantitativen Daten. Weitere
Informationen über die Methodik der Studie finden Sie unter
http://www.dp-dhl.de/gci.

Der GCI 2011 stellt fest, dass die 10 am besten vernetzten Länder
die Niederlande, Singapur, Irland, die Schweiz, Luxemburg, das
Vereinigte Königreich, Schweden, Belgien, Hongkong (China) und Malta
sind. Die Vielfalt der führenden Länder ist in der Liste der Top 50,
die Vertreter aller Kontinente umfasst, sogar noch größer. Diese
Muster zeigen, dass die Vorteile der Vernetzungen für eine Vielzahl
von Ländern erreichbar sind - nicht nur für die Handelszentren, die
viele andere Globalisierungs-Indizes anführen.

"Die positiven Auswirkungen globaler Vernetzung auf den Wohlstand in
der Welt sind auch weiterhin von großer Bedeutung. Die Bedenken, die
einige Politiker gegenüber der zunehmenden globalen Integration
haben, sind unangebracht; die Vorteile überwiegen bei weitem die
möglichen Nachteile", sagte Ghemawat.

Hier einige zentrale Erkenntnisse der Studie:
- Der tatsächliche Stand der Vernetzung ist heute viel geringer als
gemeinhin angenommen; das Potenzial für Wachstum ist daher erheblich.

- Die Niederlande belegen bei der allgemeinen Vernetzung den ersten
Platz, Hongkong schneidet am besten im Hinblick auf die Intensität
seiner internationalen Vernetzung ab, und Großbritannien ist
geographisch am vielfältigsten vernetzt.
- Trotz einer Steigerung der Handelsbeziehungen in den vergangenen
Jahren belegen die Vereinigten Staaten insgesamt Platz 25. Die
Vereinigten Staaten sind unter den Spitzenreitern bei der Reichweite
(Platz 3), jedoch bleiben sie, wie für ein Land mit einem sehr großen
Binnenmarkt zu erwarten war, in Bezug auf die Intensität zurück
(Platz 84).
- Der Löwenanteil bei der internationalen Vernetzung konzentriert
sich noch immer auf Länder mit gemeinsamen Grenzen (wie in
Nordeuropa) sowie kultureller und historischer Verbundenheit, was
erkennen lässt, dass ein Großteil der heutigen Globalisierung
eigentlich Regionalisierung ist.
- Größere Länder erreichen bessere Ergebnisse in der globalen
Reichweite ihrer Verbindungen; kleinere Länder zeichnen sich durch
die Intensität ihrer Verbindungen aus.
- Länder können mit staatlichen Maßnahmen zur direkten Förderung
höherer internationaler Vernetzung sowie Maßnahmen zur Verbesserung
des inländischen Geschäftsklimas ihre globale Vernetzung gezielt
stärken.

Pankaj Ghemawat, der die Studie für DHL durchführte, war bis 2008 an
der Fakultät der Harvard Business School tätig, wo er der jüngste
ordentliche Professor in der Geschichte dieser Hochschule war. Die
Wirtschaftszeitung "The Economist" wählte ihn im Jahr 2008 als
jüngsten "Guru" in die Liste der größten Management-Denker aller
Zeiten. Er veröffentlichte mehrere Bestseller über
weltwirtschaftliche Themen, zuletzt World 3.0: Global Prosperity and
How to Achieve It und mehr als 100 Artikel und Fallstudien.

Der vollständige DHL Global Connectedness Index 2011 sowie weitere
Hintergrundinformationen stehen unter folgender Internet-Adresse zum
Download bereit: http://www.dhl.com/gci.

DHL - The Logistics company for the world DHL ist Marktführer in der
internationalen Logistikindustrie und "The Logistics company for the
world". Grundlage bildet die Kompetenz von DHL im
grenzüberschreitenden Expressgeschäft, bei Luft- und Seefracht, im
Straßen- und Schienentransport, in der Kontraktlogistik und beim
internationalen Briefverkehr. Mit einem globalen Netzwerk und lokalem
Know-how sowie dem Bekenntnis zu Serviceorientierung und Qualität
bieten rund 275.000 DHL-Mitarbeiter in über 220 Ländern und
Territorien einzigartige, innovative und auf Kundenbedürfnisse
zugeschnittene Lösungen. Das Unternehmen übernimmt gesellschaftliche
Verantwortung durch seine Programme zum Klimaschutz, beim
Katastrophenmanagement und in der Bildungsförderung.

DHL ist Teil des Konzerns Deutsche Post DHL. Die Gruppe erzielte 2010
einen Umsatz von mehr als 51 Milliarden Euro.
Weitere Informationen unter www.dp-dhl.de

Rückfragehinweis:
Claus Korfmacher
Tel: +49 (0)228 182 9944
E-Mail: [email protected]
Im Internet: www.dp-dhl.de/presse
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