- 11.11.2011, 12:58:22
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Energy Globe Austria 2011 geht an die Steiermark, Zotter & GASEVO GmbH
Österreichs Umwelt-Pioniere im Rampenlicht bei Messe Haus & Bau in Ried

Traunkirchen/Ried (OTS) - Der Energy Globe Austria 2011 geht an
die Steiermark, an die Gerald Zotter & GASEVO GmbH für das Projekt
"Cryo-P Speichersystem für bedarfsgerechte Einspeisung von volativer
regenerativer Energie". Mit High-Tech und der Nutzung eines einfachen
physikalischen Prinzips machte Zotter - auch Kategoriensieger in
Feuer - das Rennen. Ausgehend von der Frage, wie man zB erneuerbare
Energie optimal speichert tüftelten die Entwickler seiner Firma eine
Methode aus, bei der Stickstoff zum Speicher für überschüssige
Energie - etwa aus Windkraft - wird, die bei Bedarf über eine Turbine
wieder "heraus geholt" wird - Die Zukunft lässt grüßen!
Alle Energy Globe Projekte sind eigentlich ein Sieger, leisten sie
doch einen wichtigen Beitrag für unseren Planeten und sind zusätzlich
auch ein Wirtschaftsfaktor", freute sich Energy Globe Gründer Ing.
Wolfgang Neumann, der den Energy Globe 1999 gegründet hat und seither
jährlich veranstaltet.
Viel Emotion, Freude und Stolz gab's bei der heutigen Energy Globe
Austria Award 2011 Verleihung - im Rahmen der Eröffnung der Messe
Haus & Bau in Ried. Österreichs beste Umweltprojekte standen im
Rampenlicht und wurden in den fünf Kategorien Erde, Feuer, Wasser,
Luft und Jugend sowie mit dem Sonderpreis Gemeinde ausgezeichnet. Und
eines wurde wieder ganz deutlich: Österreich ist bei
Umwelttechnologie Spitze! Projekte aus allen Bundesländern brachten
einen beeindruckenden Querschnitt rot-weiß-roter Innovations- und
Pionierleistungen, von denen Umwelt und Wirtschaft gleichermaßen
profitieren. Das Publikum wählte schließlich den Energy Globe Austria
Sieger 2011- per Voting aus den 5 Kategoriensiegern.
Wirtschaftskammerpräsident Dr. Christoph Leitl ehrte den strahlenden
Sieger mit der begehrten goldenen Energy Globe Austria Statue. "Ich
bin überglücklich und sehr stolz", sagte Zotter, bevor er von
Fotografen und TV Stationen in Beschlag genommen wurde.
Spannende Projekte standen in den 5 Kategorien zur Auswahl für das
Publikum. "Und hier die Kategoriensieger:
Energie aus der Erde - ein Jahrhunderte altes Prinzip - schon die
Römer nutzten Geothermie. In Tirol geht man ein Stück weiter und
heimste damit den Sieg in der Kategorie Erde ein: die Marktgemeinde
Jenbach nutzt dort clever die Wärme eines Eisenbahntunnels und
versorgt damit den Bauhof der Gemeinde. Man kann sich ausmalen,
welches Potenzial hier vorhanden ist, bei der Vielzahl von Tunnel,
die man mit dieser Idee einfach anzapfen kann.
Mit High-Tech und der Nutzung eines einfachen physikalischen
Prinzips machte die Gerald Zotter & IKUS Technologie GmbH aus der
Steiermark in der Kategorie Feuer das Rennen. Ausgehend von der
Frage, wie man zB erneuerbare Energie optimal speichert tüftelten die
Entwickler eine Methode aus, bei der Stickstoff zum Speicher für
überschüssige Energie - etwa aus Windkraft - wird, die bei Bedarf
über eine Turbine wieder "heraus geholt" wird - Die Zukunft lässt
grüßen!
Probleme mit Wasserlecks? Metropolen wie New York aber auch
Gemeinden und Privathaushalte verlieren jährlich Unmengen an Wasser
durch unauffindbare Lecks. Die Linzer Firma WDL
WasserdienstleistungsGmbH deckt solche undichten Stellen mit ihrem
"Rohrinspektor" auf und repariert sie - ohne die Wasserversorgung zu
unterbrechen. Sie ist damit klarer Favorit in der Kategorie Wasser.
Eine Win-Win Situation für alle Beteiligten: man spart Ressourcen
und Kosten.
Der Güterverkehr ist ein echter "Klimakiller". Die NÖ
Cargo-Partner GmbH macht Schluss damit. Das Speditionsunternehmen aus
Fischamend hat mit einem ganzen Maßnahmenpaket, das vom
Spritspartraining über neue Haustechnik bis zu
Beschaffungsrichtlinien für Fahrzeuge, erhöhte Auslastung der
Transportmittel, Umstieg von Luft- zu Seefracht, etc. reicht.
Ergebnis: Knapp 135 Tonnen weniger CO2 pro Jahr. Als klarer Sieger in
Kategorie Luft ist die Cargo-Partner GmbH damit ein Vorbild für den
Güterverkehr.
Energieschlaumeier von Kindesbeinen an? Bewusstseinsbildung zum
Energiesparen kann nicht früh genug beginnen. Der Gewinner in der
Kategorie Jugend ist die Energieagentur Ing. Walter Baierl,
Ingenieurbüro für Elektrotechnik/ Energietechnik in der Steiermark:
sie ging an Kindergärten, Pflichtschulen und AHS Oberstufen um dort
nachhaltig Umweltbewusstsein in die Köpfe der jungen Generation zu
bringen. Über 4000 jungen Menschen wurden so erreicht - die besten
zum "Energieschlaumeier" gekürt.
Energiespargemeinden sind hierzulande im Vormarsch. Ein
Paradebeispiel ist die OÖ Marktgemeinde Gutau, die mit einem ganzen
Maßnahmenbündel vorbildlich Energie spart: eine Biogasanlage erzeugt
aus regionaler Silage Ökostrom, die Abwärme daraus "fettet" den
Output der 2 MW Biomasse Nahwärmeanlage auf. Sonnenstrom kommt von
den Dächern der Schulen und öffentlichen Gebäude und die E-Fahrzeuge
tanken reihenweise sauberen Sprit aus dem Überschuss der PV Anlagen.
Klimaschutz, Energieeffizienz - alles vorbildlich umgesetzt - mit dem
großen Ziel der Energieautarkie vor Augen. Ein klarer Fall für den
Sonderpreis Gemeinden!
Pressemappe und Siegerfotos zum Download auf www.energyglobe.at ab
11.11. abends.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service,
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Mag. Kornelia Kirchweger, Energy Globe
T: 07617 2090 30,
M: 0664 390 6090
E-mail: [email protected]
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