• 11.11.2011, 11:09:35
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Amon: Bildungsvolksbegehren bleibt weit unter den Erwartungen

Reformpartnerschaft der Regierungsparteien zeigt Wirkung

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Zu dem gestern zu Ende gegangenen
Bildungsvolksbegehren sagte heute, Freitag, ÖVP-Bildungssprecher Abg.
Werner Amon MBA, dass "dieses doch angesichts der zahlreichen
prominenten Unterstützer sowie des enormen medialen und werblichen
Aufwandes weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist". Es zeige
aber auch, dass sich die Regierungsparteien auf dem richtigen Weg
befinden, denn der Unmut scheint geringer zu sein, als "uns von
vielen versucht wird, weis zu machen. "Im Gegenteil: Zwischen den
Regierungsparteien gibt es überhaupt keinen ständigen Streit, sondern
Unterrichtsministerin Claudia Schmied und ich arbeiten im Sinne einer
Reformpartnerschaft Stück um Stück an der Schulreform, wie nicht
zuletzt die Übernahme der Neuen Mittelschule ins Regelschulwesen -
die größte Schulreform seit 50 Jahren - belegt. Natürlich bedeutet
das für beide Koalitionsparteien mitunter auch ein Überwinden von
Barrieren, aber die Ergebnisse zeigen, dass dies durch beharrliche
Arbeit möglich ist", so Amon.

Selbstverständlich werde es für dieses Volksbegehren, wie für alle,
die ungefähr eine gleiche Unterstützung erfahren haben, eine seriöse
Behandlung im Parlament mit Anhörung der Initiatoren geben. Eine
"Sonderbehandlung" sieht Amon allerdings als nicht angebracht.
Auch wenn Bildungspolitik eine komplexe Angelegenheit sei und
Fortschritte daher nur in schwierigen und konstruktiven Verhandlungen
erreicht werden können, so sei in dieser Gesetzgebungsperiode schon
einiges auf den Weg gebracht worden: "Die Einigung zur Überführung
der Mittelschule ins Regelschulwesen, die Einführung der
teilzentralen Reifeprüfung, wo jetzt die Evaluierung der Versuche
ansteht, die Begutachtung für die neue Oberstufe, der Ausbau der
sprachlichen Frühförderung, der massive Ausbau der Ganztagsbetreuung
und vieles mehr", betonte Amon.

Das Regierungsprogramm sowie die Beschlüsse vom Semmering skizzieren
eindeutig, was noch vor uns liegt, erklärte Amon und verwies auf die
anstehende Reform der 9. Schulstufe, die Schaffung eines
einheitlichen Dienstrechts sowie das Vorhaben, die Lehrerausbildung
auf neue Beine zu stellen. Wo es nach wie vor Probleme gebe, sei die
Beweglichkeit der SPÖ bei der Studienplatzbewirtschaftung und
Finanzierung der Universitäten.

"Bildung und die Zukunft unserer Kinder ist so wichtig, dass nicht
genug darüber gesprochen werden kann. Das Jahr der Bildungsreform hat
die Koalition allerdings schon ausgerufen, bevor das
Bildungsvolksbegehren überhaupt gestartet ist", so Amon abschließend.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

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