• 11.11.2011, 09:07:07
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ÖH: Regierung darf Signal des Bildungsvolksbegehrens nicht überhören

nach jahrelangem Stillstand müssen Taten folgen

Wien (OTS) - "Es ist positiv, dass es nun nach dem
Bildungsvolksbegehren eine breite Debatte über Bildung in der
Öffentlichkeit sowie im Parlament geben wird. Dieses Signal dürfen
die Regierungsmitglieder nicht überhören - es ist nun an der Zeit,
dass dem Reden endlich Taten folgen. Das gesamte Bildungssystem muss
auf allen Ebenen sozialer geregelt werden - soziale Gerechtigkeit ist
einer der Punkte, der nun endlich im Mittelpunkt der Debatte steht",
so Angelika Gruber vom Vorsitzteam der ÖH Bundesvertretung.

"Die Breite der Plattform zeigt, wie vielen verschiedenen Gruppen und
Personen das Thema Bildung ein Anliegen ist. Es hat sich auch
gezeigt, wie viele unzufrieden mit der derzeitigen Situation sind.
Angefangen bei den Kindergärten, über die Schulen bis hin zur
tertiären Bildung - es gibt viele Baustellen und diese müssen endlich
in Angriff genommen werden. Im letzten Punkt stehen wir gerne beim
vom Volksbegehren angekündigten Bildungsgipfel als ExpertInnen
bereit, um gemeinsam Lösungen für den Hochschulsektor zu suchen und
zu finden. Hier bringen wir auch gerne die Ergebnisse des Forum
Hochschule ein", erklärt Janine Wulz vom ÖH Vorsitzteam.

"Der Rückenwind durch die UnterstützerInnen muss nun genutzt werden,
um das Thema Bildung nicht wieder untergehen zu lassen. Es geht nun
darum, einen konstruktiven Prozess einzuleiten, der das gesamte
Bildungssystem für alle Menschen zugänglich und qualitativ hochwertig
gestaltet. Nur so kann es zu einer Weiterentwicklung kommen und der
ewige Stillstand hat ein Ende. Die Forderungen sind bekannt, es geht
jetzt um die Umsetzung! Das Volksbegehren darf nicht in der Schublade
verschwinden", so Martin Schott vom Vorsitzteam der ÖH abschließend.

Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Sara Scheiflinger, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 211
mailto:[email protected], http://www.oeh.ac.at

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