- 10.11.2011, 15:24:47
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Weiterführung der Atomkraft in Slowenien noch nicht entschieden - Kärntner Anliegen werden einfließen
LR Prettner überreicht Staatssekretär Gaspersic 50.000 Unterschriften zur Schließung Krskos bei Konsultation in Slowenien
Klagenfurt (OTS/LPD) - Heute, Donnerstag, fand in Laibach,
Slowenien, die Konsultation zwischen der Republik Österreich und der
Republik Slowenien betreffend das Nationale Energieprogramms
Sloweniens statt. Für die Vertretung der Kärntner Anliegen, die in
erster Linie die Schließung Krskos fordern, war Kärntens Energie- und
Umweltreferentin Landesrätin Beate Prettner vor Ort. "Es war mir ein
wichtiges Anliegen, die Möglichkeit für eine öffentliche
Stellungnahme zum slowenischen Energieprogramm persönlich zu nutzen
und unserer schriftlichen Stellungnahme so noch mehr Gewicht zu
verleihen", betonte Prettner, die als Hauptkritikpunkt das weitere
Festhalten und einen etwaigen Ausbau der Atomenergie in Slowenien
anführte.
Im Rahmen der Konsultation überbrachte Prettner den Vertretern
der Republik Slowenien 50.000 von AK, ÖGB und Schülern gesammelte
Unterschriften von Kärntnerinnen und Kärntnern, die sich für eine
Schließung Krskos aussprechen. "Wir haben heute ein deutliches
Zeichen aus Kärnten gegen Atomenergie gesetzt und ich erwarte mir,
dass die Republik Slowenien ihr Energieprogramm dahingehend
überarbeitet, dass künftig bei der Energiegewinnung auf Atomkraft
verzichtet wird", so Prettner. Peter Gaspersic, Staatssekretär der
Republik Slowenien, der die 50.000 Unterschriften entgegennahm,
sicherte Prettner zu, dass die Richtung der künftigen Energiepolitik
Sloweniens noch nicht endgültig entschieden sei und man die Bedenken
der Kärntnerinnen und Kärntner sehr ernst nehmen werde.
Zudem nutze Prettner die Gelegenheit, um erneut auf die Gefahren
hinzuweisen, die von einem auf einer Erdbebenlinie errichteten
Atomkraftwerk ausgehen. "Ich bin heute hier, um den Ängsten der
Kärntner Bevölkerung vor einem möglichen Reaktorunglück unweit
unserer Landesgrenze Ausdruck zu verleihen. Dass keines der
vorgelegten Konzepte Sloweniens auf die Atomenergie verzichtet, ja
gar ein Ausbau dieser vorgesehen ist, ist inakzeptabel", machte
Prettner deutlich.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-10201
http://www.ktn.gv.at
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