• 10.11.2011, 12:02:09
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  • OTS0197 OTW0197

Lebensministerium: Geringste Mengen an radioaktivem Iod-131 gemessen

Keinerlei gesundheitliche Gefährdung für die österreichische Bevölkerung

Wien (OTS) - In Luftsammelstationen im Osten und Norden
Österreichs sind geringste Mengen an radioaktivem Iod-131
festgestellt worden. Die Werte von Cäsium-137 und anderen
radioaktiven Substanzen liegen hingegen im üblichen Bereich. Eine
Gesundheitsgefährdung für die österreichische Bevölkerung aufgrund
dieser Messdaten kann mit Sicherheit ausgeschlossen werden,
informiert das für Strahlenschutz zuständige Lebensministerium.

Eine rechnerische Abschätzung der Dosis für die österreichische
Bevölkerung aus den nunmehrigen Iod-131-Werten würde maximal 1
Nanosievert betragen. Um einen Vergleich zu geben, entspricht diese
Menge einem 40.000-stel der Dosis, die ein Mensch bei einem
Transatlantikflug aufgrund der kosmischen Strahlung abbekommt. Auch
die natürliche Hintergrundstrahlung, der jede Bürgerin und jeder
Bürger in einer Stunde ausgesetzt ist, entspricht etwa dem
Hundertfachen der nun gemessenen Iod-131-Dosis.

Aufgrund der Rückmeldungen von Messlabors anderer Staaten kann
eine Quelle der Iod-131-Strahlung in Österreich dezidiert
ausgeschlossen werden. Der Emittent wird in östlicher bis
südöstlicher Richtung ausgeforscht. Das Lebensministerium wird über
weitere nennenswerte Ergebnisse informieren.

Rückfragehinweis:
Lebensministerium, Pressestelle
Tel.: (+43-1) 71100 6963

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