• 10.11.2011, 11:30:40
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Jakob Auer: Schuldengalopp nagt an Spielräumen der nächsten Generationen

ÖVP-Abgeordneter für Schuldenbremse in der Verfassung

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Mit dem neuen Haushaltsrecht, das bereits fixe
Ausgabenobergrenzen für die nächsten vier Jahre vorsieht, wurde ein
erster wichtiger Schritt zur Eindämmung der Schuldenentwicklung
gesetzt. Eine verfassungsrechtliche Verankerung einer Schuldenbremse
auf das Maastricht-Niveau von 60 Prozent des BIP ist für den Obmann
des Budgetausschusses Abg. Jakob Auer daher ein folgerichtiger
nächster Schritt, begrüßt der ÖVP-Abgeordnete die aktuelle Debatte.

"Schuldenentwicklungen wie in Griechenland oder anderen Ländern
zeigen, dass es klug ist, eine Schuldenobergrenze gesetzlich
vorzusehen, um vor allem die hohen Zinszahlungen in den Griff zu
bekommen. Denn diese nagen gefährlich an den Spielräumen der nächsten
Generationen", so Auer heute, Donnerstag.

"Wir müssen dem Anstieg der Schulden entgegenwirken und wieder dort
ankommen, wo wir vor der Krise waren", verweist Auer auf die
Verschuldensquote Österreichs von knapp 60 Prozent vor der
Finanzkrise. "Denn auch unsere Kinder und Enkelkinder sollen
Wohlstand, soziale Sicherheit und Beschäftigung im Land vorfinden und
diesen wieder weitergeben können", unterstützt Auer den Vorschlag von
Vizekanzler Spindelegger und Finanzministerin Fekter, eine
Schuldenbremse in der Verfassung zu verankern und hofft auf eine
konstruktive Diskussion mit dem Koalitionspartner. "Denn es geht
dabei nicht ums Totsparen, sondern um die richtige Balance zwischen
verantwortungsvollem und nachhaltigem Investieren und Sparen."
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

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