- 10.11.2011, 09:51:01
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BZÖ-Grosz zu Grillitsch-Abgang: "Es gilt das Primat der großkoalitionären Betonschädel"
"Steirische ÖVP bundespolitisch innerhalb eines Jahres "wegradiert!""
Wien/Graz (OTS) - "Um in der Spindelegger-ÖVP eine führende
Rolle zu spielen, muss man zumindest gefühlte 150 Jahre alt sein oder
den Reformgeist eines 300-jährigen spüren. Man muss verstaubt sein,
entweder Neugebauer heißen oder ein Freund von Erwin Pröll sein. Die
rhetorische Begabung eines Grabredners darf man selbstverständlich
nicht überschreiten, auch darf man Wolfgang Schüssel niemals die Hand
gegeben haben. Entweder man ist Beamter oder zumindest Mitglied des
ÖAAB, keinesfalls darf man aber in der Steiermark geboren sein. Es
gilt das Primat der großkoalitionären Betonschädel innerhalb der ÖVP,
da hat der Steirer Fritz Grillitsch verständlicherweise keinen Platz
mehr", so der steirische BZÖ-Chef Abg. Gerald Grosz in einer Reaktion
zum politischen Abschied des ÖVP-Bauernbundpräsidenten Fritz
Grillitsch. In der ÖVP herrsche augenscheinlich "Management by Chaos"
- jeder gegen jeden laute die Devise auf dem sinkenden schwarzen
Schiff.
Die steirische ÖVP sei bundespolitisch innerhalb eines Jahres
wegradiert worden, die von der niederösterreichischen ÖVP geführte
Bundespartei innerhalb desselben Zeitraums endgültig zerstört,
analysiert der BZÖ-Mandatar den Zustand der ÖVP.
"Der Niederösterreicher Becker löste im Europaparlament die Steirerin
und ÖVP-Skandalabgeordnete Ranner ab, der erfahrene steirische
Staatssekretär Lopatka wurde durch den Wiener Sebastian Kurz ersetzt,
Martin Bartensteins Einfluss im Nationalrat reduziert sich auf die
parlamentarische Rolle des Duos Statler und Waldorf in der Muppet
Show, Siegfried Nagl und Christian Buchmann sind aus dem
Bundesvorstand der ÖVP eliminiert, statt Christopher Drexler wurde
der schwache Tiroler Rauch Generalsekretär und der nächste auf der
Spindellegger-Abschussliste ist Werner Amon. Der bundespolitische
Einfluss der steirischen ÖVP endet beim Portier der
ÖVP-Bundesparteizentrale in der Wiener Lichtenfelsgasse", so Grosz
abschließend.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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