- 10.11.2011, 08:58:19
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Martini: VIER PFOTEN warnt vor Fleisch kranker Gänse
In der Gastronomie findet man meist Gänsefleisch aus in Österreich längst verbotener Stopfleberproduktion
Wien (OTS) - Die Kampagne der internationalen
Tierschutzorganisation VIER POTEN zeigt Wirkung: Österreichs
Supermarktketten weigern sich inzwischen geschlossen, das Fleisch
kranker Gänse aus den Käfigbatterien der ungarischen
Stopfleberindustrie zu verkaufen. In der Gastronomie sieht es jedoch
anders aus: in der scheinbaren Anonymität verschwinden nun Unmengen
des minderwertigen Stopffleisches. Gerade jetzt zu Martini ist
deshalb besondere Vorsicht angebracht.
Die Stopfmast, die in Österreich streng verboten ist, produziert
jährlich Millionen kranker verfetteter Gänse. Die Tiere werden
mehrmals täglich mit Gewalt gestopft, bis die Leber völlig verfettet
und zehnfach angeschwollen ist. "Diese Tiere sind todkrank und das
Fleisch gehört eher in den Sondermüll als auf den Teller", so
Kampagnenleiter Marcus Müller. Zusätzlich werden viele der Gänse vor
der Stopfmast auch noch bei lebendigem Leib gerupft, um Profit mit
den Daunen der Tiere zu machen. Dabei werden die Gänse brutal
zwischen den Beinen eingeklemmt und bei vollem Bewusstsein völlig
kahl gerupft und dabei schwer verletzt.
Das Fleisch dieser armen Kreaturen landet inzwischen fast
ausschließlich in der Gastronomie, weshalb VIER PFOTEN die
Gastronomieverbände auffordert, ein klares Zeichen für den Tierschutz
zu setzen und sich zu den strengen heimischen Gesetzen zu bekennen.
Diese werden durch die Fleischbeschaffung aus den ungarischen
Stopfmastfarmen umgangen. Dabei gibt es längst Alternativen: in den
Hauptproduktionsländern Ungarn und Polen verzichten bereits genügend
Produzenten auf Stopfmast und Lebendrupf und lassen sich durch VIER
PFOTEN jederzeit unangemeldet kontrollieren.
Darum empfiehlt VIER PFOTEN: Lassen sie sich in Restaurants,
Gasthäusern oder anderen Gastronomiebetrieben immer die Packung mit
dem Produzenten und dessen EWG-Nummer zeigen. "Weigert sich der Wirt
oder kontert mit Ausreden, ist die Herkunft aus Tierquälerei sicher",
so Marcus Müller von VIER PFOTEN.
VIER PFOTEN stellt ständig aktualisierte Listen mit positiven und
negativen Produzenten online. So kann der Gast sofort feststellen,
was zu Martini wirklich aufgetischt wird. Diese und weitere Infos
sind auf www.vier-pfoten.at abrufbar. Honorarfreie Fotos und Videos
aus der Stopfmast werden auf Anfrage gerne übermittelt.
Rückfragehinweis:
Marcus Müller
0664/452 2430
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