- 10.11.2011, 08:45:51
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Europäische Kommission zeichnet zwei österreichische Hochschulen aus
Wissenschaftsminister Töchterle erfreut über beispielhafte Umsetzung des "Diploma Supplement" in Österreich
Wien (OTS) - Die Europäische Kommission hat im Jahr 2011 wieder
Hochschulen aus ganz Europa ausgezeichnet, darunter auch zwei
österreichische: die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und die
Fachhochschule Gesundheit - Zentrum für Gesundheitsberufe in Tirol
GmbH. Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle
gratulierte zur vorbildhaften Umsetzung des "Diploma Supplement" als
wichtigem Bologna-Instrument: "Die Leopold-Franzens-Universität
Innsbruck und die FH Gesundheit zeigen, dass die Umsetzung des
Bologna-Prozesses für sie von zentraler Bedeutung ist und dass ihre
Studierenden davon profitieren." Die beiden Tiroler Hochschulen
dienen als Trägerinnen des europäischen "Diploma Supplement"-Labels
national und international als Beispiele guter Praxis.
Die beiden ausgezeichneten Hochschulen wurden in einem
zweistufigen Verfahren ausgewählt: Zuerst bewerteten nationale
Bologna-Expert/innen die eingereichten Bewerbungen, danach prüften
Expert/innen und Experten auf europäischer Ebene die aus den
jeweiligen Ländern weitergeleiteten Anträge. Kernpunkt der Bewertung
war die vorbildhafte Umsetzung des "Diploma Supplement" als Teil der
Implementierung der Bologna-Instrumente. Die Auszeichnungen behalten
ihre Gültigkeit bis 2014.
Für mehr Transparenz in der europäischen Hochschullandschaft
Das "Diploma Supplement" als Teil des Europass (www.europass.at)
ist eine Beschreibung des erworbenen Hochschulabschlusses. Es wird
von den Hochschulen anlässlich der Verleihung eines akademischen
Grades zusätzlich zur Verleihungsurkunde ausgestellt und bietet eine
übersichtliche und international vergleichbare Darstellung des
individuellen Studienverlaufs. Die Aktivitäten der
Bologna-Expertinnen und Bologna-Experten sowie die Beantragung der
Labels werden von der Nationalagentur Lebenslanges Lernen (OeAD-GmbH)
koordiniert. Das Experten-Team berät Hochschulen in Anerkennungs- und
Qualitätssicherungsfragen sowie in Fragen zur Umstellung auf das
dreistufige Bologna-Studiensystem.
Ernst Gesslbauer, Leiter der Nationalagentur Lebenslanges Lernen,
beglückwünscht die österreichischen Hochschulen, die sich im
europäischen Auswahlverfahren durchgesetzt haben. Das Label sei "eine
besondere Qualitätsauszeichnung für die erfolgreichen Hochschulen."
Folgende Hochschuleinrichtungen wurden seit 2009 ebenfalls mit
europäischen Labels ausgezeichnet: das Management Center
Innsbruck/MCI, die FH des bfi Wien, die FH IMC Krems, die FH
Vorarlberg und die Universität Wien.
Nähere Informationen:
www.lebenslanges-lernen.at/bologna sowie
www.bologna.at
Rückfragehinweis:
Österreichische Austauschdienst-GmbH Nationalagentur Lebenslanges Lernen Gerhard Volz Tel.: 01 / 534 08-640 E-Mail: [email protected] Web: www.lebenslanges-lernen.at
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