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Neues Volksblatt: "Gestalten" von Markus EBERT
Ausgabe vom 10. November 2011
Linz (OTS) - Eines ist unbestritten: Fritz Neugebauer hat bei
seiner Wiederwahl als GÖD-Vorsitzender ein Ergebnis eingefahren, das
ihm den ohnehin nicht gekrümmten Rücken weiter stärkt. 56 Prozent für
die FCG, knapp 29 Prozent für die FSG - so lautete das Ergebnis der
letzten Personalvertretungswahlen im öffentlichen Dienst. Mit 85,6
Prozent darf Neugebauer also ein fraktionsübergreifendes Votum für
sich reklamieren.
Spannend wird nun sein, wie der GÖD-Chef damit umgeht. In der
öffentlichen Darstellung gilt der Beamtengewerkschafter als
reformresistent und Blockierer, wobei Neugebauer mit der Rolle des
beamteten Sündenbocks schon bisher recht gut zu leben schien. Dass
von der GÖD indes auch Bewegung erwartet wird, hat Vizekanzler
Michael Spindelegger in seiner Glückwunschadresse recht unverblümt
verpackt. Der öffentliche Dienst, so Spindelegger, sei "eine starke
Säule unseres Landes. Deshalb lade ich die Spitzen der GÖD zu einer
Reformpartnerschaft ein, die unser Land dringend braucht."
Nicht bloß verwalten, sondern wieder gestalten müsse man, sagt
WKÖ-Chef Leitl im VOLKSBLATT-Interview. Wenn alle in diesem Land das
als Ziel einer Reformpartnerschaft verstehen, wäre schon viel
gewonnen.
Rückfragehinweis:
Neues Volksblatt, Chefredaktion
Tel.: 0732/7606 DW 782
mailto:[email protected]
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