• 09.11.2011, 15:47:39
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Einheizen mit Meerwasser aus der Urzeit: Baustart für Österreichs größtes Geothermie-Kraftwerk - AUDIO

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EINMODERATION (WIEN) (OTS) - Wasser aus dem Meer wird schon bald
vielen Wiener Wohnungen einheizen. Aus einem Meer freilich aus längst
vergangener Urzeit. Das schlummert heute in einer Tiefe von 5
Kilometern unter Wien und wird nun für Österreichs größtes
Geothermie-Kraftwerk nach oben geholt. Bis zu 40.000 Wohnungen können
dadurch mit umweltfreundlicher Fernwärme für Heizung und Warmwasser
versorgt werden. Heute Mittwoch fand der Baustart für dieses
Kraftwerk der Zukunft statt.

REDAKTEURSTEXT

Ein Kraftwerk ohne Brennstoff, Staudamm, Sonne oder Wind wird in
Wien künftig 100% umweltfreundlich einheizen. Die Wärme kommt dabei
aus der Tiefe, durch Geothermie, erklärt Kraftwerks-Geschäftsführer
Michael Kotschan von der Geothermiezentrum Aspern GmbH:

OT01 0:00sec KOTSCHAN Altes Meerwasser heizt ein [Wien war ja...]

Die Wärmeausbeute ist beträchtlich. Ein ganz neuer Stadtteil im
22. Wiener Gemeindebezirk soll davon profitieren, sagt Gerhard Fida
von Wien Energie Fernwärme, die die Wärme zu den Haushalten bringt.

OT02 0:32sec FIDA 40.000 Wohnungen [Wir können rund...]

Für die Stadt Wien - ein großer Schritt in Richtung nachhaltige
und autarke Energieversorgung, sagt Wiens Vizebürgermeisterin Renate
Brauner. Und: jeder Bewohner kann damit selbst seinen
Klimaschutz-Beitrag leisten.

OT03 0:52sec BRAUNER Umweltschutz für jeden [Wir wollen...]

Ein Anliegen, dem der größte Energieversorger der Bundeshauptstadt
nachkommt und sich damit auch neuen Aufgaben stellt, sagt Susanne
Zapreva von Wien Energie.

OT04 1:24sec ZAPREVA Energieerzeugung [Die Energieversorgung...]

Rund 40 Megawatt Wärme und 800 Kilowatt Strom soll das Kraftwerk
Aspern/Eßling liefern. Damit entsteht das größte Geothermiekraftwerk
Österreichs in der neuen Seestadt Aspern. Gerhard Hirczi von der
Wirtschaftsagentur Wien:

OT05 1:54sec HIRCZI Mehrwert für Seestadt [Es ist ein...]

Die Wirtschaftsagentur Wien und Wien Energie Fernwärme errichten
gemeinsam das neue Kraftwerk in der Niklas Eslarnstraße. Wien Energie
Fernwärme-Geschäftsführer Fida:

OT06 2:22sec FIDA 45 Mio Invest & -130.000t CO2 [An...]

Ab sofort werden die Bohrarbeiten aufgenommen. Insgesamt sind 2
Tiefenbohrungen notwenig, erklärt Kraftwerksgeschäftsführer Kotschan:

OT07 2:48sec KOTSCHAN Zwei Bohrungen [Die erste...]

Ein Kreislauf, der keinerlei negative Auswirkungen auf die Umwelt
haben wird. Damit wird eine sehr sanfte Form der Energiegewinnung
angewendet.

OT08 3:17sec KOTSCHAN Keine Auswirkungen [Wir nehmen...]

Auch die Anrainer sollen vom Kraftwerksbau möglichst wenig
mitbekommen, erklärt Michael Kotschan.

OT09 3:35sec KOTSCHAN Baustelle [Gleich wie bei...]

Sind die Bohrungen abgeschlossen, strömt das Wasser dann von
selbst aus unzähligen Hohlräumen aus der Tiefe. Zwei Rohre aus dem
Boden - werden von außen sichtbar bleiben und das innovative
Außengebäude des Geothermie-Kraftwerkes. Gerhard Fida von Wien
Energie:

OT10 3:56sec FIDA Außenansicht [Eine liegende Röhre...]

Der Vollbetrieb soll 2014 erreicht sein.
***

Hinweise an die Radiostationen:

> Die Originaltöne sind honorarfrei zur Verwendung. Wir bitten
jedoch um einen Redakteurs-Eintrag im Download-Fenster oder eine
kurze Info an [email protected]

> Selbstverständlich organisieren wir für Sie auf Wunsch auch Ihre
Interviewpartner zum aktuellen Thema.

Audio(s) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalaudio-Service,
sowie im OTS-Audioarchiv unter http://audio.ots.at

Rückfragehinweis:

Putz & Stingl RadioService
      Harald Sorger
      Tel. +43-(0)2236 / 23424-0
      Mobil: +43-(0)6991 / 23424-22
      E-Mail: [email protected]

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