• 09.11.2011, 11:34:01
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Fuhrmann: Budget 2012 - gutes Zeichen für Kunst und Kultur in Österreich

ÖVP-Kultursprecherin zum Kapitel Kunst und Kultur im Budgetausschuss

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Das Budget für den Bereich Kunst und Kultur
bleibt gegenüber dem Vorjahr beinahe unverändert. Damit ist es eines
der wenigen, die keine drastischen Kürzungen erfahren haben. Das ist
in Zeiten, in denen die Notwendigkeit zum Sparen gegeben ist, ein
gutes Zeichen und zeigt, dass Kunst und Kultur für unser Land einen
hohen Stellenwert haben und weiter gefördert werden, sagte
ÖVP-Kultursprecherin Abg. Mag. Silvia Fuhrmann heute, Mittwoch,
anlässlich der Budgetberatungen zum Ressort Kunst und Kultur.

Betreffend die Aufteilung der finanziellen Mittel zeigte sich
Fuhrmann sehr erfreut darüber, "dass auch hier keine massiven
Einschnitte erfolgt sind". Ausgenommen sind kleine, aber zu
begrüßende Änderungen: so wird das Pathologisch-Anatomische Museum in
das Naturhistorische Museum eingegliedert, wofür eine einmalige
Budgeterhöhung erfolgen wird. Die Nationalbibliothek erfährt
gleichermaßen eine geringe Erhöhung der finanziellen Zuwendung, und
das Belvedere bekommt anlässlich der Instandsetzung des 21er Hauses
für das Jahr 2012 ebenfalls mehr Geld. Diese Erhöhungen, in Summe
2,642 Millionen Euro, verursachen aber keinen finanziellen
Mehraufwand, sie werden aus dem bestehenden Budget der Ministerin
finanziert, führte die ÖVP-Kultursprecherin aus.

Fuhrmann: "In diesem Zusammenhang ist die Frage nach der Steigerung
der Personalkosten in den heimischen Bundesmuseen und -theatern
wesentlich, wobei hier auch mögliche Veränderungen im Personalstand
nicht außer Acht gelassen werden dürfen."

Mit der Anhebung des Budgets für das österreichische Filminstitut auf
20 Millionen Euro steht ein weiterer bedeutender Punkt, der im
Regierungsprogramm festgeschrieben wurde, ebenfalls noch zur
Diskussion. "Im jetzigen Voranschlag sind 16,5 Millionen Euro
vorgesehen. Wann die Ministerin die fehlende Summe zuteilen will, ist
demnach noch offen. Wichtig ist es, dem Regierungsprogramm bis 2013
nachzukommen und den Kulturstandort Österreich in entsprechender Form
zu fördern", so Fuhrmann. Aber nicht nur der Film, auch der
Musikstandort Österreich habe große Bedeutung für die heimische
Kunst- und Kulturlandschaft. "Deshalb ist es wichtig, diesen weiter
zu fördern und mit mehr finanziellen Mitteln auszustatten."

"Im Hinblick darauf ist auch die Frage nach einer optimalen
Verschränkung der Schulen und Musikschulen sehr zentral. Hier sollte
die zuständige Ministerin konkrete Maßnahmen vorlegen, die es
gemeinsam zu diskutieren gilt. Gerade im Hinblick auf die
Ganztagsschule erachte ich eine gelungene Vernetzung von Kultur und
Bildung als sehr wichtig", führte die ÖVP-Kultursprecherin
abschließend aus.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

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