- 09.11.2011, 11:00:44
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BZÖ-Huber: Stopfgänse sind Tierquälerei unter dem Deckmantel Landwirtschaft
EU-Binnenmarkt von Tierprodukten aus nicht artgerechter Haltung befreien
Wien (OTS) - Auf den "barbarischen Brauch" der Gänsemast in
unseren Nachbarländern weist BZÖ-Agrarsprecher Abg. Gerhard Huber
hin. "Es ist erschreckend, wie in EU-Ländern wie etwa Frankreich und
Ungarn Gänse gehalten und innerhalb von nur zehn Wochen herangemästet
werden!", kritisiert Huber, denn in diesen Ländern ist auch die
Stopfmast noch erlaubt, bei der die Gänse zwangsernährt werden. "Das
ist Tierquälerei unter dem Deckmantel Landwirtschaft, und das
inmitten der EU!"
Der BZÖ-Agrarsprecher kritisiert, dass es keine Deklaration bei
Gänsefleisch und Gänseleber gibt, aus der die Umstände der Haltung
und Ernährung ersichtlich sind. "Berlakovich hat es verabsäumt, dafür
Sorge zu tragen, dass in Österreichs Haushalten keine Produkte aus
Stopfmast-Betrieben auf den Tisch kommen", so Huber.
Vom Landwirtschaftsminister verlangt der BZÖ-Agrarsprecher: "Er muss
endlich handeln und den EU-Binnenmarkt von Tierprodukten aus nicht
artgerechter Haltung befreien. Berlakovich muss sich endlich für die
Interessen der heimischen Landwirte und österreichischen Konsumenten
einsetzen, statt großen europäischen Lebensmittelkonzernen zu dienen,
denn die ethischen Werte unserer Nahrung dürfen nicht untergehen!"
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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