- 09.11.2011, 11:00:19
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Städtebund begrüßt Regierungsbudget für sprachliche Frühförderung
Frühkindliche Sprachförderung muss dauerhaft verankert werden
Wien (OTS) - Je früher Kinder sprachlich gefördert werden, desto
bessere Chancen haben sie in ihrer Bildungslaufbahn. Aus diesem Grund
befürwortet der Österreichische Städtebund die Weiterführung der
sprachlichen Frühförderung im Jahr 2012 mit bis zu 5 Millionen Euro.
"Wir freuen uns zwar, dass die Mittel für das Jahr 2012 gesichert
sind, appellieren aber an die Verantwortlichen die frühkindliche
Sprachförderung als eine Dauerlösung zu verankern. Städte und
Gemeinden leisten heutzutage einen erheblichen Beitrag im
Bildungsbereich und brauchen dafür jegliche zusätzlich finanzielle
Unterstützung", betont Thomas Weninger, Generalsekretär des
Österreichischen Städtebundes und sagt weiter "Kinder zu fördern ist
eine Investition in die Zukunft. Die Sprachförderung kommt jedem
einzelnen Kind zu Gute und ist nicht nur ein Thema der Integration.
Kinder aus sozial schwachen Familien brauchen diese ebenso."
Der Ausbau und die Verbesserung frühkindlicher Förderung und
Erziehung insbesondere für benachteiligte Kinder ist seit 2000 eine
der Zielsetzungen des UNESCO-Aktionsplans "Bildung für alle". Auch
die Europäische Union hat ihren Mitgliedsstaaten aufgetragen,
Schwerpunkte vor allem auf die Vorschulbildung zu legen. Ziel ist es,
Schulversagen und soziale Ausgrenzung vorzubeugen und das Fundament
für lebenslanges Lernen zu legen.
Finanzierung an Forderungen geknüpft
Die Vergabe zusätzlicher Mittel hat Sebastian Kurz an Bedingungen
geknüpft: Einerseits sollen klare Angaben zur Verwendung des Geldes
gemacht werden und andererseits soll ein Kontrollsystem eingeführt
werden.
"Es wird sich zeigen inwieweit der Bund in die Entscheidungen der
Länder eingreifen wird. Der Städtebund wünscht sich eine intensivere
Einbindung der Städte und Gemeinden bei der Verteilung der
finanziellen Ressourcen. Aber eines ist klar: Österreichs Städte
brauchen ein innovatives Bildungsangebot, das bereits die Kleinsten
unserer Gesellschaft fördert - nur so können wir optimale
Voraussetzungen für eine chancengleiche Bildungszukunft schaffen", so
Weninger.
Informationen über den Österreichischen Städtebund
Der Österreichische Städtebund ist die kommunale Interessenvertretung
von insgesamt 246 Städten und größeren Gemeinden. Etwa 65 Prozent der
Bevölkerung und 71 Prozent der Arbeitsplätze befinden sich in
Österreichs Ballungsräumen.
Mitglieder des Städtebundes sind neben Wien und den
Landeshauptstädten praktisch alle Gemeinden mit über 10.000
EinwohnerInnen. Die kleinste Mitgliedsgemeinde zählt knapp 1.000
EinwohnerInnen. Die Mitgliedschaft ist freiwillig. Der
Österreichische Städtebund ist Gesprächspartner für die Regierung auf
Bundes- und Landesebene und ist in der österreichischen
Bundesverfassung (Art. 115 Abs.3) ausdrücklich erwähnt.
Rückfragehinweis:
Mag.a Silvia Stefan-Gromen
Mediensprecherin Österreichischer Städtebund
Telefon: 01 4000-89990
E-Mail: [email protected]
www.staedtebund.gv.at
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