- 09.11.2011, 09:58:04
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Zeit, dass sich was dreht - Katholische Jugend will schülerzentrierte Bildungsdebatte
Wien (OTS) - Das Bildungsvolksbegehren "Österreich darf nicht
sitzen bleiben" läuft nur noch bis 10. November. Die Katholische
Jugend Österreich (KJÖ) wünscht sich eine Schul- und Bildungsdebatte,
die SchülerInnen und StudentInnen in den Mittelpunkt stellt.
Dass Bildung wieder in den Fokus von Medien und Politik rückt,
sieht die KJÖ sehr positiv, auch wenn die größte Jugendorganisation
Österreichs nicht alle Forderungen unterstützen kann: "Die
SchülerInnensicht steht im Vergleich zu den Systemreformen zu wenig
im Vordergrund. Was für Folgen hat es für die SchülerInnen, zum
Beispiel den ganzen Tag in der Schule zu sein?", fragt sich Tamara
Solnitzky, ehrenamtliche Vorsitzende der KJÖ.
Es ist an der Zeit, dass sich im österreichischen Schulsystem
endlich etwas bewegt. Schule soll nicht nur ein Ort der
Wissensvermittlung sein, sondern auch die Persönlichkeitsbildung
fördern. SchülerInnen müssen dort wichtige Schlüsselqualifikationen
für das spätere Leben erwerben können. Schwerpunkt muss der Mensch
bleiben, nicht wirtschaftliche oder parteipolitische Faktoren.
Bis morgen, Donnerstag, 10.11. kann noch jede/r österreichische
Staatsbürger/in mit vollendetem 16. Lebensjahr das
Bildungsvolksbegehren an Gemeindeämtern und magistratischen
Bezirksämtern ihres Hauptwohnsitzes unterstützen.
Näheres unter: www.nichtsitzenbleiben.at
Rückfragehinweis:
Mathilde Kraus, Katholische Jugend Österreich, [email protected], 01/512 16 21-31, www.katholische-jugend.at
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