• 08.11.2011, 15:45:06
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Burgstaller und Kurz informieren über Arbeitsgespräch zur 15a-Vereinbarung über sprachliche Frühförderung

Einigung in fast allen Punkten, Detailabstimmung in den nächsten Tagen

Wien (OTS) - Die derzeitige Vorsitzende der
Landeshauptleutekonferenz, Landeshauptfrau Gabi Burgstaller und
Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz informieren über ein
gemeinsames Arbeitsgespräch zum Bereich Integration. Thema war dabei
auch das Projekt der 15a-Vereinbarung über die sprachliche
Frühförderung. Beide betonen, dass in den Verhandlungen der
Bundesländer mit dem Staatssekretariat bereits Einigung in fast allen
Punkten erzielt wurde. In den nächsten Tagen solle eine letzte
Detailabstimmung stattfinden.

Grundsätzlich seien die Eckpfeiler einer gelungenen Integration
Bildung und die Teilnahme am Arbeitsmarkt, betonen Burgstaller und
Kurz. Integration betreffe als Querschnittsmaterie alle Ebenen, Bund,
Land und Gemeinden. Die Länder seien besonders wichtig zur Lösung der
Herausforderungen in diesem Bereich, weil Integration vor allem vor
Ort gelöst werden kann. Insbesondere im Jahr der Freiwilligen sei vor
allem auch die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements für
Integrationsbestrebungen sehr wichtig. Die Teilnahme von Menschen mit
Migrationshintergrund am Freiwilligenwesen, etwa bei der Feuerwehr
oder beim Roten Kreuz sei in diesem Zusammenhang ein wichtiges Ziel
der Integrationspolitik.

Bezüglich der derzeitigen Gespräche des Staatssekretariats mit den
Bundesländern über eine 15a-Vereinbarung für die sprachliche
Frühförderung, die im Jahr 2011 ausgesetzt war, und für das Jahr 2012
wieder anvisiert wird, zeigte sich die Vorsitzende der
Landeshauptleutekonferenz sehr erfreut über die Bewegung. Über fast
alle Punkte sei bereits eine Einigung erzielt worden, so etwa über
Controlling, Zweckwidmung oder eine künftige Evaluierung. Ebenfalls
klar sei die Abwicklung insofern, dass jeder Euro, den die Länder in
die Sprachförderung investieren, vom Bund verdoppelt werde, bis zu
einer Obergrenze von insgesamt 10 Mio. Euro. Letzte Details würden in
den nächsten Tagen noch geklärt. Darüber hinaus zeigte sich der
Staatssekretär zuversichtlich, dass es für die für das Jahr 2012
einmalig gesicherte Sprachförderung auch eine längerfristige Lösung
geben könne.

Rückfragehinweis:

Wolfgang Schmidbauer 
   Büro LHF Mag. Gabi Burgstaller 
   0662-8042-5003
   
   Staatssekretariat für Integration
   Pressereferat
   1010 Wien, Minoritenplatz 9
   Tel.: Tel +43 1 53126-70905
   [email protected]

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