- 08.11.2011, 12:27:42
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Leitl: Positive Außenhandelsbilanz mit wichtigen Boommärkten
Exportfördermaßnahmen nach Übersee und Osteuropa verstärken ist richtige Strategie - All-time-high bei Ausfuhren nicht in Gefahr
Wien (OTS/PWK782) - "Die allgemein schwierigeren
weltwirtschaftlichen Bedingungen setzen natürlich auch der
österreichischen Exportwirtschaft zu. Die Auswirkungen werden sich
aber erst im kommenden Jahr in Form eines geringeren Wachstums
zeigen. Für 2011 rechne ich nach wie vor mit einem zweistelligen Plus
und damit einem all-time-high bei unseren Exporten", betont
Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl anlässlich der heute,
Dienstag, von der Statistik Austria veröffentlichten
Außenhandelszahlen für die Monate Jänner bis August 2011.
In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres legten die
Ausfuhren im Vergleich zur Vorjahresperiode um 15% auf 80,1 Mrd. Euro
zu. Durch das mit 18,5% vergleichsweise stärkere Wachstum der Importe
(auf 85,4 Mrd. Euro) hat sich das Außenhandelsdefizit vergrößert. Der
allgemein stärkere Zuwachs der Importe ist unter anderem auch durch
ein Mehr an Einfuhren, etwa aus Österreichs wichtigstem
Handelspartner Deutschland (Importe +14,4%) gegenüber den Exporten
nach Deutschland (+13,5%), oder auch durch den starken Einfuhrzuwachs
aus dem viertwichtigsten Importland China und einem gebremsten
Exportwachstum dorthin (Importe +20,9% gegenüber Exporten nach China
+2,9%) erklärbar.
Leitl: "Betrachtet man aber andere wichtige Exportzielmärkte und
Boomregionen, so sieht die Situation bezüglich der Außenhandelsbilanz
besser aus. Die Strategie, unsere Exportfördermaßnahmen für
Österreichs Unternehmen - auch im Rahmen der
Internationalisierungsoffensive 'go international' - gerade in
Hoffnungsregionen in Übersee oder in Osteuropa zu verstärken, hat
sich als richtig erwiesen." So ist etwa die Außenhandelsbilanz mit
Amerika (Nord und Süd) positiv: Exporten in der Höhe von 6 Mrd. Euro
(+24%) stehen Importe von 3,5 Mrd. Euro (+14,5%) gegenüber. Weitere
Beispiele, die Hoffnung für eine anhaltende positive
Exportentwicklung geben: Osteuropa (Exporte: 16,8 Mrd. Euro vs.
Importe: 15,1 Mrd. Euro), USA (Exporte: 4,1 Mrd. Euro vs. Importe:
2,3 Mrd. Euro), Polen (Exporte: 2,3 Mrd. Euro vs. Importe: 1,6 Mrd.
Euro), Naher und Mittlerer Osten (Exporte: 1,5 Mrd. Euro vs. Importe:
1 Mrd. Euro), Brasilien (Exporte: 636 Mio. Euro vs. Importe: 394 Mio.
Euro) oder Indien (Exporte: 538 Mio. Euro vs. Importe: 388 Mio.
Euro). (BS)
Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich, Stabsabteilung Presse
Mag. Bernhard Salzer
Tel.: T:(+43) 0590 900-4464, F:(+43) 0590 900-263
mailto:[email protected]
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