- 08.11.2011, 11:00:32
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Sportvereine sind Sprungbrett für Integration
"Wir müssen Migrant/innen stärker in die österreichische Vereinskultur integrieren", erklärt Doris Staudinger bei HATTRICK-Podiumsdiskussion
Salzburg (OTS) - Im Rahmen der Podiumsdiskussion "HATTRICK Goal
Setting: Sport, Bildung und Integration" diskutieren am 8. November
2011 Sport- und Integrationsexperten wie Doris Staudinger, Leiterin
des Integrationszentrums Oberösterreich, Josef Faschingbauer vom
Salzburger Fußballverband sowie Franz Erwin Eiersebner, Leiter des
Fachbereichs Migration des Landes Salzburg, über die Bedeutung von
Sport für die Integration von Migrant/innen.
Junge Migrant/innen für Bildung und Beruf interessieren
Die Podiumsdiskussion findet im Zuge der Abschlusskonferenz des
EU-Projekts HATTRICK statt. Ziel des zweijährigen Projekts war es,
junge Migrant/innen über sportliche Aktivitäten im Fußballverein mit
ergänzenden Lernangeboten zu erreichen und ihre sozialen Kompetenzen
zu stärken. "Wir haben mit dem Projekt HATTRICK dort angesetzt, wo
andere oft aufhören und jungen Migrant/innen gezeigt, wie sie durch
Teamgeist, Fairness, Motivation und gegenseitigen Respekt am
Fußballplatz Schlüsselkompetenzen erwerben, die für Ausbildung und
Beruf essentiell sind," so Maren Satke von die Berater(R),
Mitorganisator des Projekts HATTRICK.
Migrant/innen in Sportvereine integrieren
"Integration funktioniert im Spitzensport bereits sehr gut, im
Breitensport muss das Zusammenspiel von Menschen mit und ohne
Migrationshintergrund noch trainiert werden. Österreichs vitale
Vereinskultur im Sportbereich bietet ein großes
Integrationspotenzial, das wir verstärkt nutzen müssen," erklärt
Doris Staudinger, Leiterin des Integrationszentrums Oberösterreich.
Der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) unterstützt Migrant/innen
im Sportbereich mit zahlreichen Projekten: Mit dem "Integrationspreis
Sport" prämiert der ÖIF innovative Sportprojekte zur Integration, das
Mentoring-Programm "Auf Du & Du im Sportverein" bringt Zuwanderer mit
Tiroler Sportgrößen zusammen. Das Projekt "Migrant/innen als
Wanderführer" begeistert Zuwanderer für die Bergwelt Oberösterreichs.
Außerdem vergibt der ÖIF finanzielle Unterstützungen an
Migrant/innen, die an sportlichen Aktivitäten wie Schulskikursen
teilnehmen. Die Bedeutung von Sport für den Integrationsprozess
verdeutlicht auch ein eigenes Handlungsfeld für Sport und Freizeit im
Nationalen Aktionsplan für Integration (NAP).
Integrationspreis Sport: Engagement auszeichnen
Bereits seit vier Jahren zeichnet der ÖIF mit dem
"Integrationspreis Sport" österreichweit innovative Sportprojekte
aus, die das friedliche Zusammenspiel von Sportler/innen mit und ohne
Migrationshintergrund fördern. Insgesamt stehen 13.000 Euro an
Preisgeld für die ausgezeichneten Initiativen zur Verfügung. 2011
bewerben sich 66 Projekte um den "Integrationspreis Sport", vier
davon aus Salzburg und sechs aus Oberösterreich. Die Sieger werden am
5. Dezember 2011 gekürt.
Staatssekretär Kurz: Gemeinsame Leistung verbindet
"Im Sport zeigt sich, dass erfolgreiche Integration viel mit Leistung
zu tun hat," erklärt Integrationsstaatssekretär Kurz, der heuer
erstmals die Schirmherrschaft für den "Integrationspreis Sport"
übernimmt. "Sportliche Erfolge beruhen auf klaren Regeln, echtem
Teamgeist, Fairness und Zusammenhalt. Das gilt auch für gelungene
Integration", so Kurz.
Rückfragehinweis:
Integrationszentrum Oberösterreich Mag. Doris Staudinger Dametzstraße 2-4/3, 4020 Linz Mail: [email protected] Tel. +43 (0) 732 787043-16 die Berater(R) Unternehmensberatungs GmbH MMag. Maren Satke Wipplingerstraße 32/23-26, 1010 Wien Tel: +43 1 532 45 45-1156 E-Mail: [email protected] www.dieberater.com
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