• 08.11.2011, 10:39:19
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aws: Sechs Millionen Euro für "Cleantech-Initiative"

Wien (OTS) - Die Förderbank aws beteiligt sich an dem
Risikokapitalfonds Mountain Cleantech Fund II. Damit soll vor allem
in vielversprechende österreichische Energie- und
Umwelttechnologieunternehmen investiert werden. Die
Cleantech-Initiative wird von der aws im Auftrag des
Wirtschaftsministeriums durchgeführt.

Die austria wirtschaftsservice (aws) stellt im Rahmen der
Cleantech-Initiative insgesamt sechs Millionen Euro Risikokapital für
Unternehmen im Bereich Energie- und Umwelttechnologien zur Verfügung.
Anfang November wurde eine erste Beteiligung am Risikokapitalfonds
Mountain Cleantech Fund II beschlossen, dessen Investitionsfokus auf
den Sektoren erneuerbare Energie, Energieeffizienz, Recycling sowie
neue Materialien liegt. Derzeit bereitet die aws die Beteiligung an
einem weiteren Risikokapitalfonds vor.

aws-Geschäftsführer Bernhard Sagmeister: "Die Cleantech-Initiative
ist ein wichtiger Beitrag, um die Finanzierungslücke für riskante,
aber besonders vielversprechende Investitionen in Zukunftsbereichen
zu schließen."

Innovationslandschaft wird gestärkt

aws-Geschäftsführer Johann Moser: "Mit diesem
Risikokapitalinstrument erweitert die aws ihr Produktangebot im
Eigenkapitalbereich. Dies ist insbesondere im Hinblick auf Basel III
ein wesentlicher Beitrag, um ein umfassendes Finanzierungsangebot
sicherzustellen."

Mit der Cleantech-Initiative sollen laut Sagmeister insgesamt
zwölf Millionen Euro Risikokapital für zukunftsweisende Innovationen
mobilisiert und dem Risikokapital-Markt "wesentliche Impulse
verliehen werden". Das sei umso wichtiger, als traditionelle
Finanzierungsinstrumente wie etwa Bankkredite in der Gründungs- und
Wachstumsphase von Unternehmen nicht greifen. Gleichzeitig habe sich
das Fundraising-Klima in Österreich seit 2008 kontinuierlich
verschlechtert.

Schärfere Anforderungen des Bankensystems

Die Mountain Cleantech AG hat ihren Hauptsitz in der Schweiz und
ist ab November auch mit einem Büro in Wien vertreten.
Geschäftsführer Jürgen Habichler, ein gebürtiger Österreicher:
"Aufgrund der fehlenden Wachstumsinvestoren in Österreich sehen wir
hier ein großes Potenzial für Beteiligungs- und Wachstumskapital. Die
immer schärferen Anforderungen des Bankensystems machen es für kleine
und mittlere Unternehmen oft schwer an frisches Kapital zu kommen."

Der Fonds hat ein Zielvolumen von 100 Millionen Euro und wird
vorzugsweise in österreichische Cleantech-Wachstumsunternehmen mit
einem Umsatz zwischen drei und 50 Millionen Euro investieren.
Vorgesehen sind Minderheitsbeteiligungen an Kapitalgesellschaften mit
einer Investmentsumme zwischen zwei und fünf Millionen Euro.

Über austria wirtschaftsservice GmbH (aws):

Die austria wirtschaftsservice GmbH (aws) ist die Förderungsbank
des Bundes. Als Spezialbank im öffentlichen Eigentum ist sie auf
Unternehmensfinanzierung mit Schwerpunkt Gründer sowie kleine und
mittlere Unternehmen (KMU) ausgerichtet. Die aws sorgt für Wachstums-
und Entwicklungschancen dort, wo der freie Markt diese nicht in
vollem Umfang garantieren kann: durch Vergabe von Zuschüssen,
zinsgünstige Kredite, durch die Übernahme von Haftungen, durch
Eigenkapital sowie durch Begleitung und Beratung. Ein Teil der Mittel
der aws kommt aus dem ERP-Fonds, einer Kapitalzuwendung des
Marshall-Planes der Vereinigten Staaten von Amerika.

Rückfragehinweis:

Austria Wirtschaftsservice
   Mag. Matthias Bischof
   Leiter Unternehmenskommunikation / Internationale Agenden
   Tel.:  01 / 501 75 - 375
   Mobil: 0664 / 42 991 43
   mailto: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AWS

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